Hamburg, 17.08.2010 Bildungssenatorin Christa Goetsch hat heute einen Ausblick auf das kommende Schuljahr gegeben und die Neuerungen an Hamburgs Schulen vorgestellt. "Kleinere Klassen in den Grundschulen, die Einführung der neuen Schulform Stadtteilschule, weitere Ganztagsschulen, individuelle Förderung statt Klassenwiederholung, das sind nur einige der vielen Verbesserungen, die im kommenden Schuljahr umgesetzt werden", sagte Christa Goetsch.
Ebenfalls im neuen Schuljahr beginnen der Englischunterricht ab der 1. Klasse, Verbesserungen im Übergang von der Schule in den Beruf und die Gründung Regionaler Bildungskonferenzen. "Diese Schritte zu einem leistungsfähigeren und gerechteren Schulsystem bleiben auch ohne die Einführung der Primarschule wichtig und sinnvoll", betonte die Bildungssenatorin. Besonders hob Christa Goetsch hervor, dass mit diesem Schuljahr auch die Umsetzung der UN-Konvention zur Gleichstellung von Behinderten beginnt, nach der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf das uneingeschränkte Recht haben, an einer Regelschule unterrichtet zu werden: "Diese Kinder gehören dazu und ich freue mich, dass sie in Zukunft auch das Recht haben werden, gemeinsam mit allen anderen in die Schule zu gehen."
Zur Organisation des Schulanfangs, nachdem die geplante Einführung der Primarschule an einem Volksentscheid gescheitert ist, erklärte die Bildungssenatorin: "Alles startet in diesem Schuljahr so wie geplant. Alle Schülerinnen und Schüler haben den Schulplatz, der ihnen vor den Ferien zugesagt wurde. Mit den Schulleitungen haben wir alle Regelungen und Verfahren wegen der nun notwendigen Änderungen besprochen. Die Schulen und die Schülerinnen und Schüler können gut in das neue Schuljahr starten."
Kleine Klassen
An den Grundschulen werden die Klassen auf maximal 23 Schülerinnen und Schüler verkleinert, in benachteiligten Stadtteilen auf maximal 19. Begonnen wird in diesem Schuljahr mit den ersten Klassen.
Stadtteilschulen
Ab dem Schuljahr 2010/2011 starten 51 Stadtteilschulen. Es beginnt zunächst die siebte Jahrgangsstufe mit dem Unterricht nach den neuen Bildungsplänen für die Stadtteilschule. Dieser wird dann schrittweise bis zum Schuljahr 2013/14 vollständig in allen Jahrgangsstufen eingeführt wird. Stadtteilschulen umfassen künftig die Jahrgangsstufen 5 bis 13. Sie bieten die Möglichkeit, zu allen Schulabschlüssen bis hin zum Abitur zu gelangen. Sie bereiten auf die Aufnahme eines Studiums genauso vor wie auf den Übergang in eine Berufsausbildung. Wichtige Elemente der Stadtteilschule sind:
-das individualisierte und praxisorientierte Lernen auf allen Anforderungsniveaus,
-die verbindliche Kooperation mit beruflichen Schulen,
-das lange Offenhalten des individuell erreichbaren Abschlusses.
An 12 Stadtteilschulen werden neue eigenständige Oberstufen eingerichtet mit Jahrgangsstärken von bis zu 90 Schülerinnen und Schülern. In diesem Schuljahr beginnt die 11. Klasse, die die Schülerinnen und Schüler inhaltlich und methodisch auf den Besuch der Studienstufe vorbereitet.
15 Ganztagsgrundschulen
Im nächsten Schuljahr werden insgesamt 15 Ganztagsgrundschulen eingerichtet (fünf offene, zwei teilgebundene und drei gebundene Ganztagsschulen sowie an fünf Standorten Ganztagsschulen in Kooperation mit benachbarten Horten). An 11 weiteren Grundschulen ist die Einführung der Ganztägigkeit für das Schuljahr 2011/12 geplant.
Individuelle Förderung statt Klassenwiederholung
Gemäß den Übergangsregelungen des Hamburgischen Schulgesetzes startet das Konzept "Individuelle Förderung statt Klassenwiederholung" im Schuljahr 2010/11 planmäßig in den Jahrgangsstufen 4 und 7. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Leistungsanforderungen in einem oder mehreren Fächern nicht erfüllt, schließt die Schule mit ihm oder ihr unter Einbeziehung der Sorgeberechtigten eine Lern- und Fördervereinbarung. Darin werden die Maßnahmen zusätzlicher individueller Förderung und die Verpflichtungen der Schule und der Schülerin bzw. des Schülers festgelegt.
Integrative Beschulung von Kindern mit Förderbedarf
Das geltende Schulgesetz gibt Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf erstmals das uneingeschränkte Recht, allgemeine Schulen zu besuchen. Die Übergangsregelung sieht vor, dass dies in diesem Schuljahr beginnend mit den 1. und 5. Klassen umgesetzt wird. Im kommenden Schuljahr werden insgesamt 746 Schülerinnen und Schüler integrativ beschult, 329 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 1 und 417 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5, davon 119 an Starterschulen und 10 an Gymnasien.
Die Schulen erhalten für diese Kinder zusätzlich rund 71 Lehrerstellen und 15 Stellen für pädagogisch-therapeutisches Personal. Im Schuljahr 2010/11 wird es insgesamt 79 neue Integrationsstandorte geben. Im Jahrgang 1 sind 46 neue Standorte vorgesehen, 30 davon mit drei und mehr Schülerinnen und Schülern sowie 16 mit Einzel- oder Zweierintegration. Im Jahrgang 5 wird es 33 neue Standorte geben, 22 davon mit drei und mehr Schülerinnen und Schülern sowie 11 mit Einzel- oder Zweierintegration. Für die neuen Integrationsstandorte bietet das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung ein Fortbildungsprogramm an, Begleitung und individuelle Beratung stehen zur Verfügung.
Englisch ab Klasse 1
Wie geplant wird das Fach Englisch ab der 1. Jahrgangsstufe zum Schuljahr 2010/11 flächendeckend in Hamburg eingeführt, so dass der Unterricht erstmalig allen Hamburger Schülerinnen und Schülern erteilt wird. Damit wird einem Wunsch vieler Eltern entsprochen, in der Schule nahtlos an erste gewonnene Erfahrungen in der Fremdsprache in Vorschule oder Kita anzuknüpfen. Die Lehrkräfte an Grundschulen werden seit Jahren in mehrtägigen Kompaktseminaren am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung für diese Aufgabe qualifiziert.
Regionale Bildungskonferenzen
Auf der Grundlage des § 86 Hamburgisches Schulgesetz werden ab Herbst 2010 Regionale Bildungskonferenzen ihre Arbeit aufnehmen Das Konzept wurde behördenübergreifend unter Einbeziehung der sieben Bezirke, der Fachbehörden BSB, BSG, BSU, BKSM und der Senatskanzlei erarbeitet. Ziel der Bildungskonferenzen ist es, ein an den Bedürfnissen der Familien ausgerichtetes Bildungs-, Beratungs-, und Erziehungsangebot in der Region sicherzustellen und ressortübergreifend die Kräfte in den Bereichen Bildung, Beratung und Erziehung einer Region zu vernetzen.
Ebenfalls im neuen Schuljahr beginnen der Englischunterricht ab der 1. Klasse, Verbesserungen im Übergang von der Schule in den Beruf und die Gründung Regionaler Bildungskonferenzen. "Diese Schritte zu einem leistungsfähigeren und gerechteren Schulsystem bleiben auch ohne die Einführung der Primarschule wichtig und sinnvoll", betonte die Bildungssenatorin. Besonders hob Christa Goetsch hervor, dass mit diesem Schuljahr auch die Umsetzung der UN-Konvention zur Gleichstellung von Behinderten beginnt, nach der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf das uneingeschränkte Recht haben, an einer Regelschule unterrichtet zu werden: "Diese Kinder gehören dazu und ich freue mich, dass sie in Zukunft auch das Recht haben werden, gemeinsam mit allen anderen in die Schule zu gehen."
Zur Organisation des Schulanfangs, nachdem die geplante Einführung der Primarschule an einem Volksentscheid gescheitert ist, erklärte die Bildungssenatorin: "Alles startet in diesem Schuljahr so wie geplant. Alle Schülerinnen und Schüler haben den Schulplatz, der ihnen vor den Ferien zugesagt wurde. Mit den Schulleitungen haben wir alle Regelungen und Verfahren wegen der nun notwendigen Änderungen besprochen. Die Schulen und die Schülerinnen und Schüler können gut in das neue Schuljahr starten."
Kleine Klassen
An den Grundschulen werden die Klassen auf maximal 23 Schülerinnen und Schüler verkleinert, in benachteiligten Stadtteilen auf maximal 19. Begonnen wird in diesem Schuljahr mit den ersten Klassen.
Stadtteilschulen
Ab dem Schuljahr 2010/2011 starten 51 Stadtteilschulen. Es beginnt zunächst die siebte Jahrgangsstufe mit dem Unterricht nach den neuen Bildungsplänen für die Stadtteilschule. Dieser wird dann schrittweise bis zum Schuljahr 2013/14 vollständig in allen Jahrgangsstufen eingeführt wird. Stadtteilschulen umfassen künftig die Jahrgangsstufen 5 bis 13. Sie bieten die Möglichkeit, zu allen Schulabschlüssen bis hin zum Abitur zu gelangen. Sie bereiten auf die Aufnahme eines Studiums genauso vor wie auf den Übergang in eine Berufsausbildung. Wichtige Elemente der Stadtteilschule sind:
-das individualisierte und praxisorientierte Lernen auf allen Anforderungsniveaus,
-die verbindliche Kooperation mit beruflichen Schulen,
-das lange Offenhalten des individuell erreichbaren Abschlusses.
An 12 Stadtteilschulen werden neue eigenständige Oberstufen eingerichtet mit Jahrgangsstärken von bis zu 90 Schülerinnen und Schülern. In diesem Schuljahr beginnt die 11. Klasse, die die Schülerinnen und Schüler inhaltlich und methodisch auf den Besuch der Studienstufe vorbereitet.
15 Ganztagsgrundschulen
Im nächsten Schuljahr werden insgesamt 15 Ganztagsgrundschulen eingerichtet (fünf offene, zwei teilgebundene und drei gebundene Ganztagsschulen sowie an fünf Standorten Ganztagsschulen in Kooperation mit benachbarten Horten). An 11 weiteren Grundschulen ist die Einführung der Ganztägigkeit für das Schuljahr 2011/12 geplant.
Individuelle Förderung statt Klassenwiederholung
Gemäß den Übergangsregelungen des Hamburgischen Schulgesetzes startet das Konzept "Individuelle Förderung statt Klassenwiederholung" im Schuljahr 2010/11 planmäßig in den Jahrgangsstufen 4 und 7. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Leistungsanforderungen in einem oder mehreren Fächern nicht erfüllt, schließt die Schule mit ihm oder ihr unter Einbeziehung der Sorgeberechtigten eine Lern- und Fördervereinbarung. Darin werden die Maßnahmen zusätzlicher individueller Förderung und die Verpflichtungen der Schule und der Schülerin bzw. des Schülers festgelegt.
Integrative Beschulung von Kindern mit Förderbedarf
Das geltende Schulgesetz gibt Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf erstmals das uneingeschränkte Recht, allgemeine Schulen zu besuchen. Die Übergangsregelung sieht vor, dass dies in diesem Schuljahr beginnend mit den 1. und 5. Klassen umgesetzt wird. Im kommenden Schuljahr werden insgesamt 746 Schülerinnen und Schüler integrativ beschult, 329 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 1 und 417 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5, davon 119 an Starterschulen und 10 an Gymnasien.
Die Schulen erhalten für diese Kinder zusätzlich rund 71 Lehrerstellen und 15 Stellen für pädagogisch-therapeutisches Personal. Im Schuljahr 2010/11 wird es insgesamt 79 neue Integrationsstandorte geben. Im Jahrgang 1 sind 46 neue Standorte vorgesehen, 30 davon mit drei und mehr Schülerinnen und Schülern sowie 16 mit Einzel- oder Zweierintegration. Im Jahrgang 5 wird es 33 neue Standorte geben, 22 davon mit drei und mehr Schülerinnen und Schülern sowie 11 mit Einzel- oder Zweierintegration. Für die neuen Integrationsstandorte bietet das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung ein Fortbildungsprogramm an, Begleitung und individuelle Beratung stehen zur Verfügung.
Englisch ab Klasse 1
Wie geplant wird das Fach Englisch ab der 1. Jahrgangsstufe zum Schuljahr 2010/11 flächendeckend in Hamburg eingeführt, so dass der Unterricht erstmalig allen Hamburger Schülerinnen und Schülern erteilt wird. Damit wird einem Wunsch vieler Eltern entsprochen, in der Schule nahtlos an erste gewonnene Erfahrungen in der Fremdsprache in Vorschule oder Kita anzuknüpfen. Die Lehrkräfte an Grundschulen werden seit Jahren in mehrtägigen Kompaktseminaren am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung für diese Aufgabe qualifiziert.
Regionale Bildungskonferenzen
Auf der Grundlage des § 86 Hamburgisches Schulgesetz werden ab Herbst 2010 Regionale Bildungskonferenzen ihre Arbeit aufnehmen Das Konzept wurde behördenübergreifend unter Einbeziehung der sieben Bezirke, der Fachbehörden BSB, BSG, BSU, BKSM und der Senatskanzlei erarbeitet. Ziel der Bildungskonferenzen ist es, ein an den Bedürfnissen der Familien ausgerichtetes Bildungs-, Beratungs-, und Erziehungsangebot in der Region sicherzustellen und ressortübergreifend die Kräfte in den Bereichen Bildung, Beratung und Erziehung einer Region zu vernetzen.
Bonn, 19.07.2010 Zum Ergebnis des Hamburger Bürgerentscheides gegen eine verlängerte Grundschulzeit nahm DL-Präsident Josef Kraus wie folgt Stellung: "Das Votum der Hamburger gegen eine verlängerte Grundschule kommt einer bürgerlichen Revolte gleich. Ich begrüße diese außerordentlich.
Einmal mehr hatte sich hier die Politik zumal in einer Art Allfraktionenkoalition gegen den Willen des Volkes gestellt. Verlierer ist vor allem die CDU, deren Bildungspolitik in ihrer Beliebigkeit und Profillosigkeit ohnehin zu ihrer offenen Flanke geworden war.
Gewinner sind die Kinder, die auch zukünftig bereits ab der 5. Klasse eine ihren Fähigkeiten entsprechende Differenzierung erfahren. Immerhin haben alle namhaften Studien bewiesen, dass viele Kinder durch eine verlängerte Grundschule gebremst und auch schwache Schüler mit einem so genannten längeren Lernen nicht besser gefördert werden.
Es ist sehr zu hoffen, dass die überflüssigen Debatten um eine verlängerte Grundschule nun endlich verstummen. Hoffentlich erkennen auch die Koalitionen im Saarland und in NRW die Bedeutung des Hamburger Referendums. Dort will man nämlich ebenfalls gegen jede praktische Erfahrung und wissenschaftliche Erkenntnis die Grundschule verlängern. Es wird höchste Zeit, dass die sozialpopulistischen Träumereien von einer Einebnung der Schullandschaft einer rationalen Betrachtung Platz machen."
Einmal mehr hatte sich hier die Politik zumal in einer Art Allfraktionenkoalition gegen den Willen des Volkes gestellt. Verlierer ist vor allem die CDU, deren Bildungspolitik in ihrer Beliebigkeit und Profillosigkeit ohnehin zu ihrer offenen Flanke geworden war.
Gewinner sind die Kinder, die auch zukünftig bereits ab der 5. Klasse eine ihren Fähigkeiten entsprechende Differenzierung erfahren. Immerhin haben alle namhaften Studien bewiesen, dass viele Kinder durch eine verlängerte Grundschule gebremst und auch schwache Schüler mit einem so genannten längeren Lernen nicht besser gefördert werden.
Es ist sehr zu hoffen, dass die überflüssigen Debatten um eine verlängerte Grundschule nun endlich verstummen. Hoffentlich erkennen auch die Koalitionen im Saarland und in NRW die Bedeutung des Hamburger Referendums. Dort will man nämlich ebenfalls gegen jede praktische Erfahrung und wissenschaftliche Erkenntnis die Grundschule verlängern. Es wird höchste Zeit, dass die sozialpopulistischen Träumereien von einer Einebnung der Schullandschaft einer rationalen Betrachtung Platz machen."
München, 19.07.2010 Als "klares Signal für individuelle Förderung in einem differenzierten Schulwesen" wertet Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das Ergebnis des Volksentscheids in Hamburg.
"Die Bürgerinnen und Bürger haben hier der Einheitsschule ein klares Nein entgegengesetzt. Sie haben sich aber zugleich für mehr individuelle Förderung in einem mehrgliedrigen Schulwesen ausgesprochen", so Minister Spaenle, der in diesem Jahr auch als Präsident der Kultusministerkonferenz amtiert.
"Das Hamburger Ergebnis ist eine gute Nachricht für die Schülerinnen und Schüler, da ein differenziertes Schulwesen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Talenten und Begabungen besser fördern kann", führte der Minister aus. Entscheidend sei, dass die Durchlässigkeit hoch ausgeprägt sei. Dies habe auch der Ländervergleich bewiesen, bei dem das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 in allen Ländern untersucht hat. Bei diesem hatten Schülerinnen und Schüler aus Ländern mit einem differenzierten Schulwesen wie Bayern und Baden-Württemberg am besten abgeschnitten.
"Die Bürgerinnen und Bürger haben hier der Einheitsschule ein klares Nein entgegengesetzt. Sie haben sich aber zugleich für mehr individuelle Förderung in einem mehrgliedrigen Schulwesen ausgesprochen", so Minister Spaenle, der in diesem Jahr auch als Präsident der Kultusministerkonferenz amtiert.
"Das Hamburger Ergebnis ist eine gute Nachricht für die Schülerinnen und Schüler, da ein differenziertes Schulwesen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Talenten und Begabungen besser fördern kann", führte der Minister aus. Entscheidend sei, dass die Durchlässigkeit hoch ausgeprägt sei. Dies habe auch der Ländervergleich bewiesen, bei dem das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 in allen Ländern untersucht hat. Bei diesem hatten Schülerinnen und Schüler aus Ländern mit einem differenzierten Schulwesen wie Bayern und Baden-Württemberg am besten abgeschnitten.
Artikel:
Meidinger regt deutschlandweites zehnjähriges Moratorium gegen weitere Struktureingriffe an!
Berlin, 19.07.2010 Zu dem erfolgreichen Volksentscheid gegen die Einführung der Primarschule in Hamburg hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dem Sprecher der Elterninitiative, Dr. Walter Scheuerl, herzlich gratuliert. "Das ist ein phantastisches Votum für den Erhalt eines leistungsfähigen Gymnasiums, das in dieser Klarheit mit fast 60 Prozent Zustimmung für die Vorlage der Bürgerinitiative nicht erwartet werden konnte", sagte der Verbandsvorsitzende.
Meidinger erinnerte daran, dass eine Viertelmillion an Steuermitteln in die Gegenkampagne des Senats geflossen und das Hamburger Straßenbild in den letzten Wochen von den großformatigen Plakaten der Reformbefürworter geprägt gewesen sei. "Vom Hamburger Bürgervotum geht ein Signal für ganz Deutschland und an alle Landesregierungen aus, endlich von sinnlosen, teuren und unnützen Strukturreformen die Finger zu lassen und sich auf Steigerung der Unterrichtsqualität, intensive Frühförderung, mehr Ganztagsschulen und bessere pädagogische Rahmenbedingungen zu konzentrieren. Es gibt in Deutschland keine gesellschaftliche Mehrheit für ein sogenanntes 'längeres gemeinsames Lernen', dessen Nutzen überdies von allen renommierten empirischen Bildungsforschern bezweifelt wird. Bereits bei der großen Allensbach-Umfrage zum Reformbedarf an deutschen Schulen im Frühjahr standen die Forderungen nach kleinen Klassen und weniger Unterrichtsausfall bei den Befragten ganz oben, die Forderungen nach einer Verlängerung der Grundschulzeit aber weit hinten. Die Bildungspolitik sollte sich endlich an den Wünschen der Bevölkerungsmehrheit orientieren!", betonte Meidinger.
Der DPhV-Vorsitzende betrachtet den Volksentscheid nicht nur als Misstrauensvotum gegenüber dem Senat, sondern gegenüber dem Gebaren der gesamten Hamburger Legislative, die sich mit ihrem früheren einstimmigen Beschluss für die Primarschule offensichtlich sehr weit von dem entfernt habe, was die Bürgerinnen und Bürger vor Ort empfänden und anstrebten. Er betonte: "Es ist höchste Zeit für eine dauerhafte Absage aller im Parlament vertretenen Hamburger Parteien an eine ideologiegeleitete Bildungs- und Schulpolitik, wie sie in den letzten beiden Jahren die Schulbehörde von Senatorin Christa Goetsch betrieben hat. Die Lehre für andere Bundesländer lautet: Die Bevölkerungsmehrheit akzeptiert es nicht, wenn zugunsten nicht belegter Wirkungen einer längeren Grundschulzeit die erfolgreichste Schulart Deutschlands, das Gymnasium, schrittweise geschwächt und kaputt gemacht werden soll." Meidinger kündigte an, dass der Philologenverband mithilfe breiter Bündnisse sich nun verstärkt darauf konzentrieren werde, im Saarland, in Nordrhein-Westfalen und in Thüringen die Benachteiligung und Schwächung von Gymnasien und die Verlängerung von Grundschulzeiten zu verhindern.
Ausgehend vom Hamburger Volksentscheid stellte er die Forderung auf, dass die Bildungspolitik in allen Bundesländern in den nächsten 10 Jahren auf umstrittene, überflüssige Struktureingriffe, die auf keinen breiten gesellschaftlichen Konsens stießen, verzichten und sich auf die nach PISA 2000 von der Kultusministerkonferenz vereinbarten Handlungsfelder konzentrieren solle.
Die Kritik an der angeblich zu geringen Wahlbeteiligung beim Volksentscheid wies Meidinger zurück: "Die Wahlbeteiligung war so hoch wie bei der letzten Europawahl. Angesichts der Tatsache, dass in Hamburg Urlaubszeit ist und nur 20 Prozent der Wahlberechtigten schulpflichtige Kinder haben, von denen wiederum nur ein Teil direkt betroffen gewesen wäre, sind 40 Prozent Wahlbeteiligung ein sehr guter Wert. Es ist toll, dass es der Initiative gelungen ist, eine echte Bürgerbewegung der Basis zu werden und so viele Hamburger für dieses wichtige Thema zu interessieren und zu mobilisieren! Jetzt gibt es die Chance für Hamburg, aber auch für andere Bundesländer, einen dauerhaften Schulfrieden zu bekommen, dazu gehört auch, Schulen, Lehrer und Schüler endlich in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen. "
Meidinger erinnerte daran, dass eine Viertelmillion an Steuermitteln in die Gegenkampagne des Senats geflossen und das Hamburger Straßenbild in den letzten Wochen von den großformatigen Plakaten der Reformbefürworter geprägt gewesen sei. "Vom Hamburger Bürgervotum geht ein Signal für ganz Deutschland und an alle Landesregierungen aus, endlich von sinnlosen, teuren und unnützen Strukturreformen die Finger zu lassen und sich auf Steigerung der Unterrichtsqualität, intensive Frühförderung, mehr Ganztagsschulen und bessere pädagogische Rahmenbedingungen zu konzentrieren. Es gibt in Deutschland keine gesellschaftliche Mehrheit für ein sogenanntes 'längeres gemeinsames Lernen', dessen Nutzen überdies von allen renommierten empirischen Bildungsforschern bezweifelt wird. Bereits bei der großen Allensbach-Umfrage zum Reformbedarf an deutschen Schulen im Frühjahr standen die Forderungen nach kleinen Klassen und weniger Unterrichtsausfall bei den Befragten ganz oben, die Forderungen nach einer Verlängerung der Grundschulzeit aber weit hinten. Die Bildungspolitik sollte sich endlich an den Wünschen der Bevölkerungsmehrheit orientieren!", betonte Meidinger.
Der DPhV-Vorsitzende betrachtet den Volksentscheid nicht nur als Misstrauensvotum gegenüber dem Senat, sondern gegenüber dem Gebaren der gesamten Hamburger Legislative, die sich mit ihrem früheren einstimmigen Beschluss für die Primarschule offensichtlich sehr weit von dem entfernt habe, was die Bürgerinnen und Bürger vor Ort empfänden und anstrebten. Er betonte: "Es ist höchste Zeit für eine dauerhafte Absage aller im Parlament vertretenen Hamburger Parteien an eine ideologiegeleitete Bildungs- und Schulpolitik, wie sie in den letzten beiden Jahren die Schulbehörde von Senatorin Christa Goetsch betrieben hat. Die Lehre für andere Bundesländer lautet: Die Bevölkerungsmehrheit akzeptiert es nicht, wenn zugunsten nicht belegter Wirkungen einer längeren Grundschulzeit die erfolgreichste Schulart Deutschlands, das Gymnasium, schrittweise geschwächt und kaputt gemacht werden soll." Meidinger kündigte an, dass der Philologenverband mithilfe breiter Bündnisse sich nun verstärkt darauf konzentrieren werde, im Saarland, in Nordrhein-Westfalen und in Thüringen die Benachteiligung und Schwächung von Gymnasien und die Verlängerung von Grundschulzeiten zu verhindern.
Ausgehend vom Hamburger Volksentscheid stellte er die Forderung auf, dass die Bildungspolitik in allen Bundesländern in den nächsten 10 Jahren auf umstrittene, überflüssige Struktureingriffe, die auf keinen breiten gesellschaftlichen Konsens stießen, verzichten und sich auf die nach PISA 2000 von der Kultusministerkonferenz vereinbarten Handlungsfelder konzentrieren solle.
Die Kritik an der angeblich zu geringen Wahlbeteiligung beim Volksentscheid wies Meidinger zurück: "Die Wahlbeteiligung war so hoch wie bei der letzten Europawahl. Angesichts der Tatsache, dass in Hamburg Urlaubszeit ist und nur 20 Prozent der Wahlberechtigten schulpflichtige Kinder haben, von denen wiederum nur ein Teil direkt betroffen gewesen wäre, sind 40 Prozent Wahlbeteiligung ein sehr guter Wert. Es ist toll, dass es der Initiative gelungen ist, eine echte Bürgerbewegung der Basis zu werden und so viele Hamburger für dieses wichtige Thema zu interessieren und zu mobilisieren! Jetzt gibt es die Chance für Hamburg, aber auch für andere Bundesländer, einen dauerhaften Schulfrieden zu bekommen, dazu gehört auch, Schulen, Lehrer und Schüler endlich in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen. "
Berlin, 19.07.2010 Das Ergebnis der Volksabstimmung über längeres gemeinsames Lernen in Hamburg ist aus Sicht der GEW enttäuschend. "Die Angstkampagne der Reformgegner hat gesiegt. Es ist ihnen gelungen, bei vielen Menschen Verlustängste für die Lernbedingungen ihrer Kinder zu erzeugen", so der Bundes-GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne "Das muss in Hamburg respektiert und aufgearbeitet werden."
Gleichwohl ist für die GEW dieser Schritt der Verhinderung pädagogisch falsch und rückwärts gewandt. Die Probleme der scharfen sozialen Ausgrenzung in einem mehrgliederigen Schulsystem bleiben und mahnen dringend zum Handeln, wie Thöne erläuterte. Das Ziel des längeren gemeinsamen Lernens bleibt für die Bildungsgewerkschaft auf der bildungspolitischen Agenda.
"Niemand sollte jetzt voreilige Schlüsse ziehen", so Thöne "Dies ist das Ergebnis einer politisch zugespitzten Entwicklung in einer Großstadt und kann nicht zum Maßstab für die Entwicklung in anderen Bundesländern genommen werden. Flächenstaaten wie beispielsweise Niedersachsen und NRW haben obendrein die schwierige Aufgabe, in allen Regionen trotz Schülerrückgangs auch zukünftig attraktive Schulstandorte in Wohnortnähe anzubieten. Für sie kann und darf es kein Stopp in der Schulentwicklung geben."
Gleichwohl ist für die GEW dieser Schritt der Verhinderung pädagogisch falsch und rückwärts gewandt. Die Probleme der scharfen sozialen Ausgrenzung in einem mehrgliederigen Schulsystem bleiben und mahnen dringend zum Handeln, wie Thöne erläuterte. Das Ziel des längeren gemeinsamen Lernens bleibt für die Bildungsgewerkschaft auf der bildungspolitischen Agenda.
"Niemand sollte jetzt voreilige Schlüsse ziehen", so Thöne "Dies ist das Ergebnis einer politisch zugespitzten Entwicklung in einer Großstadt und kann nicht zum Maßstab für die Entwicklung in anderen Bundesländern genommen werden. Flächenstaaten wie beispielsweise Niedersachsen und NRW haben obendrein die schwierige Aufgabe, in allen Regionen trotz Schülerrückgangs auch zukünftig attraktive Schulstandorte in Wohnortnähe anzubieten. Für sie kann und darf es kein Stopp in der Schulentwicklung geben."
München, 19.07.2010 Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes, begrüßt "das klare ´Nein´ der Hamburger zur Schulreform", und hofft, dass dieses Ergebnis auch im Saarland und in Nordrhein-Westfalen die Bevölkerung motiviert, die leeren Versprechungen der Politik aufzudecken. "Visionen sind wichtig, aber sie müssen sich auch an der Realität und an der Bildungswissenschaft messen lassen. Viele Hamburger Bürgerinnen und Bürger haben dies erkannt und den Reformplänen des schwarz-grünen Senats eine Abfuhr erteilt". Die Politik könne nicht einfach "an den Menschen vorbeiregieren", und auf deren Kosten ihre utopischen Vorstellungen einer gleichförmigen Gesellschaft zu verwirklichen suchen, so Huber weiter.
Statt zu reformieren um des Reformieren willens, müsse die Politik das gesellschaftliche Vertrauen in das bestehende differenzierte System stärken, meint Huber. "Wenn das differenzierte Schulsystem gesellschaftlichen Rückhalt erfährt, Verlässlichkeit und Kontinuität in die Bildungspolitik einkehren, können die Jugendlichen Selbstvertrauen aufbauen" – der Grundbaustein für Motivation und letztendlich Erfolg.
So wirke sich zum Beispiel das gute Ansehen der Realschule in Bayern äußerst positiv auf die Qualität dieser Schulformen aus. "In Bayern hat man erkannt, dass es bei rechtzeitiger Wahl passgenauer Bildungsangebote nach der 4. Klasse nicht um eine elitäre negative Selektion geht, sondern um den bestmöglichen Bildungsweg für den einzelnen Schüler. Die Wahlmöglichkeit soll den Jugendlichen ihren Weg erleichtern". Solange das differenzierte Schulsystem wie in Bayern konsequent Übertrittsmöglichkeiten schaffe, sei die 4. Klasse eben nicht "lebensbestimmend", die schulische Laufbahn zu jeder Zeit offen für Veränderung. Das differenzierte Schulsystem eröffne so nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern sei am Ende auch ´gerechter´ als die Gemeinschaftsschule – nicht nur kindgerechter, sondern am Ende auch chancengerechter.
Huber abschließend: "Aus dem Hamburger Ergebnis lässt sich die Forderung der Bürger ableiten, zu realer, an den Bedürfnissen der Menschen orientierter Politik zurückzukehren. Sicherlich wird es auch dazu beitragen, bei den Regierungsparteien in Bayern entsprechende Gedankenspiele aufzugeben. Das ist gut für Bayern, das ist gut für Bayerns Schüler."
Bayerischer Realschullehrerverband
Vorsitzender: Anton Huber
Handy 0171/8 29 01 93
brlv-Presse:
Stefanie Kretzschmar
Handy 0177 / 8 23 83 37
Karin Springl
Handy 0160 / 7 17 85 66
Dachauer Str. 44 b
80335 München
Tel. 089/55 38 76
Fax 089/55 38 19
www.brlv.de
info@brlv.de
Statt zu reformieren um des Reformieren willens, müsse die Politik das gesellschaftliche Vertrauen in das bestehende differenzierte System stärken, meint Huber. "Wenn das differenzierte Schulsystem gesellschaftlichen Rückhalt erfährt, Verlässlichkeit und Kontinuität in die Bildungspolitik einkehren, können die Jugendlichen Selbstvertrauen aufbauen" – der Grundbaustein für Motivation und letztendlich Erfolg.
So wirke sich zum Beispiel das gute Ansehen der Realschule in Bayern äußerst positiv auf die Qualität dieser Schulformen aus. "In Bayern hat man erkannt, dass es bei rechtzeitiger Wahl passgenauer Bildungsangebote nach der 4. Klasse nicht um eine elitäre negative Selektion geht, sondern um den bestmöglichen Bildungsweg für den einzelnen Schüler. Die Wahlmöglichkeit soll den Jugendlichen ihren Weg erleichtern". Solange das differenzierte Schulsystem wie in Bayern konsequent Übertrittsmöglichkeiten schaffe, sei die 4. Klasse eben nicht "lebensbestimmend", die schulische Laufbahn zu jeder Zeit offen für Veränderung. Das differenzierte Schulsystem eröffne so nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern sei am Ende auch ´gerechter´ als die Gemeinschaftsschule – nicht nur kindgerechter, sondern am Ende auch chancengerechter.
Huber abschließend: "Aus dem Hamburger Ergebnis lässt sich die Forderung der Bürger ableiten, zu realer, an den Bedürfnissen der Menschen orientierter Politik zurückzukehren. Sicherlich wird es auch dazu beitragen, bei den Regierungsparteien in Bayern entsprechende Gedankenspiele aufzugeben. Das ist gut für Bayern, das ist gut für Bayerns Schüler."
Bayerischer Realschullehrerverband
Vorsitzender: Anton Huber
Handy 0171/8 29 01 93
brlv-Presse:
Stefanie Kretzschmar
Handy 0177 / 8 23 83 37
Karin Springl
Handy 0160 / 7 17 85 66
Dachauer Str. 44 b
80335 München
Tel. 089/55 38 76
Fax 089/55 38 19
www.brlv.de
info@brlv.de
Hamburg, 02.07.2010 Ehe es am 07. Juli 2010 in die wohlverdienten Sommerferien geht, erhalten Hamburgs Schülerinnen und Schüler wie jedes Jahr ihre Jahreszeugnisse. Für alle Eltern, Schülerinnen und Schüler, denen das Zeugnis Probleme und Sorgen bereitet, richten die Regionalen Beratungs- und Unterstützungsstellen (REBUS) der Behörde für Schule und Berufsbildung einen telefonischen Zeugnishilfedienst ein.
Die 14 Stellen sind über das gesamte Hamburger Stadtgebiet verteilt. Erfahrene Schulpsychologen, Sozialpädagogen und Lehrkräfte stehen mit fachkundigem Rat zur Seite. Sie können helfen, Ursachen für die schulischen Schwierigkeiten zu finden sowie Wege aus einer Krisensituation aufzuzeigen. Die Beratung ist vertraulich und auf Wunsch auch anonym.
Sie erreichen die Beraterinnen und Berater von Mittwoch, 07. Juli bis Freitag, 09. Juli 2010, jeweils von 8 bis 16 Uhr, Tel.: 428 99 2002
Zusätzlich bietet REBUS an diesen Tagen einen Beratungsservice per Email nur für Schülerinnen und Schüler an unter schueler-zeugnisdienst@bsb.hamburg.de Sie finden REBUS auch im Internet unter: www.hamburg.de/rebus
Darüber hinaus bietet das Schulinformations-Zentrum (SIZ) täglich Eltern und Schülerinnen und Schülern Informationen und Beratung bei Fragen zu Zeugnissen und zur Schullaufbahn. Sie erreichen das SIZ unter Tel.: 4 28 99 22 11
Die 14 Stellen sind über das gesamte Hamburger Stadtgebiet verteilt. Erfahrene Schulpsychologen, Sozialpädagogen und Lehrkräfte stehen mit fachkundigem Rat zur Seite. Sie können helfen, Ursachen für die schulischen Schwierigkeiten zu finden sowie Wege aus einer Krisensituation aufzuzeigen. Die Beratung ist vertraulich und auf Wunsch auch anonym.
Sie erreichen die Beraterinnen und Berater von Mittwoch, 07. Juli bis Freitag, 09. Juli 2010, jeweils von 8 bis 16 Uhr, Tel.: 428 99 2002
Zusätzlich bietet REBUS an diesen Tagen einen Beratungsservice per Email nur für Schülerinnen und Schüler an unter schueler-zeugnisdienst@bsb.hamburg.de Sie finden REBUS auch im Internet unter: www.hamburg.de/rebus
Darüber hinaus bietet das Schulinformations-Zentrum (SIZ) täglich Eltern und Schülerinnen und Schülern Informationen und Beratung bei Fragen zu Zeugnissen und zur Schullaufbahn. Sie erreichen das SIZ unter Tel.: 4 28 99 22 11
Hamburg, 01.06.2010 Senatorin Christa Goetsch hat heute die Broschüre "Eltern in die Schule – Engagierte Väter und Mütter mit Zuwanderungsgeschichte berichten" vorgestellt. "Wir möchten Eltern darin bestärken, sich für den Bildungserfolg ihrer Kinder aktiv einzusetzen. Damit wir gemeinsam die immer noch bestehende Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund überwinden und nicht wie bisher so viele Talente zurücklassen", sagte Goetsch.
In der mehrsprachigen Publikation werden 17 Hamburger Eltern mit Zuwanderungsgeschichte, porträtiert, die sich vorbildlich für die Bildung ihrer Kinder einsetzen. Die Broschüre wird an Hamburger Schulen verteilt, die viele Schüler mit Migrationshintergrund haben und für diese Veranstaltungen wie z. B. interkulturelle Elternabende organisieren. Die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM) und die Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten (BQM) haben die Publikation produziert.
"Es geht nicht nur darum, zu Elternabenden zu gehen. Elternkooperation hat viele Seiten und diese werden in der Broschüre gezeigt", sagte Dr. Alexei Medvedev von der BQM. "Die vorgestellten Familien sind Vorbilder für andere Familien mit Migrationshintergrund, die von Lehrern häufig nicht erreicht werden", so Susanne Dorn, PR-Referentin der ASM.
Finanziert wurde die Broschüre von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung, der Robert Bosch Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V (ATU), der KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V und der ASM.
In der mehrsprachigen Publikation werden 17 Hamburger Eltern mit Zuwanderungsgeschichte, porträtiert, die sich vorbildlich für die Bildung ihrer Kinder einsetzen. Die Broschüre wird an Hamburger Schulen verteilt, die viele Schüler mit Migrationshintergrund haben und für diese Veranstaltungen wie z. B. interkulturelle Elternabende organisieren. Die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM) und die Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten (BQM) haben die Publikation produziert.
"Es geht nicht nur darum, zu Elternabenden zu gehen. Elternkooperation hat viele Seiten und diese werden in der Broschüre gezeigt", sagte Dr. Alexei Medvedev von der BQM. "Die vorgestellten Familien sind Vorbilder für andere Familien mit Migrationshintergrund, die von Lehrern häufig nicht erreicht werden", so Susanne Dorn, PR-Referentin der ASM.
Finanziert wurde die Broschüre von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung, der Robert Bosch Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V (ATU), der KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V und der ASM.
Hamburg, 03.05.2010 Gespannt lauschen Kinder einer Hamburger Grundschulklasse dem Auftrag der Agenten-Zentrale. Sie befinden sich in der Ausbildung zu AQUA-AGENTEN und erforschen über mehrere Wochen spielerisch das Element Wasser. Heute erlebten sie ihren ersten Außeneinsatz im Klärwerk. Mit den AQUA-AGENTEN möchten die Michael Otto Stiftung und Hauptpartner Hamburg Wasser Kinder für die Ressource Wasser begeistern und für eine nachhaltige Entwicklung sensibilisieren. Den Startschuss für das innovative Bildungsangebot gaben Dr. Michael Otto, Schulsenatorin Christa Goetsch und Dr. Michael Beckereit heute im Klärwerk Köhlbrandhöft.
Gibt es überall so viel Wasser wie bei uns? Haben alle Toiletten eine Spülung? Und was hat der Bachflohkrebs mit mir zu tun? Fragen wie diesen gehen Schulkinder der 3. und 4. Klasse im Rahmen des mehrwöchigen Projekts AQUA-AGENTEN kreativ auf den Grund. Dabei hilft ihnen der AQUA-AGENTENKOFFER, der mit seinen spannenden Unterrichtsmaterialien die Klasse in eine Ausbildungszentrale verwandelt. So gerüstet können die kleinen Agenten das Gelernte an Hamburger Wasserorten anwenden und vertiefen – zum Beispiel während eines Erlebnistages im Klärwerk, im Wasserwerk, im Hafen oder an einem Gewässer. Schließlich dürfen die AQUA-AGENTEN ihr Wissen aktiv einsetzen und Ideen für eigene Aqua-Projekte zum Schutz der Ressource Wasser entwickeln.
Mit dem Bildungsangebot identifizieren sich viele Partner aus Naturschutz, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft, die sich zu einem engagierten AQUA-AGENTEN-Kooperationsnetzwerk zusammengeschlossen haben. Stellvertretend präsentierten Dr. Michael Otto, Christa Goetsch, Dr. Michael Beckereit und Prof. Dr. Ute Stoltenberg (Leuphana Universität Lüneburg) heute zusammen mit begeisterten Kindern die AQUA-AGENTEN.
Das Projekt ist auf den Hamburger Bildungsplan abgestimmt und wird von der Schulbehörde unterstützt. "Ich begrüße sehr, dass die Michael Otto Stiftung mit den AQUA-AGENTEN gerade in der Wasserstadt Hamburg ein so wertvolles Bildungsangebot für Grundschülerinnen und -schüler initiiert hat, das ihre Neugier und Entdeckerfreude weckt", sagte Christa Goetsch, Senatorin für Schule und Berufsbildung auf der Pressekonferenz.
Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Kuratoriums der Michael Otto Stiftung, betonte bei seinen Ausführungen den Initialcharakter des Bildungskonzepts: "Die AQUA-AGENTEN sind ein Praxisbeispiel für die Umsetzung von ´Bildung für eine nachhaltige Entwicklung` in den Schulen sowie für kompetenzorientierten Unterricht. Ich hoffe sehr, dass dieses Beispiel – im wahrsten Sinne des Wortes – Schule macht, damit die Integration eines so wichtigen und zukunftsweisenden Ansatzes in der deutschen Bildungslandschaft zu einer Selbstverständlichkeit wird." Das Projekt AQUA-AGENTEN ist "Offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung".
"Das Konzept gibt uns die Möglichkeit, regionale und globale Aspekte miteinander in Verbindung zu setzen. Wir veranschaulichen, wie Dinge in der unmittelbar erlebbaren Welt der Kinder funktionieren, und schlagen eine Brücke zu den Informationen, die sie aus Fernsehen und Internet zur weltweiten Situation erhalten. Auf diese Weise werden Unterschiede aufgezeigt und Zusammenhänge verdeutlicht.", erläuterte Dr. Michael Beckereit, Geschäftsführer Hamburg Wasser, die Motivation des Unternehmens, das Projekt didaktisch und fachlich zu unterstützen und als neues, zentrales Projekt der Schulkommunikation bei Hamburg Wasser zu etablieren.
Ermöglicht wird das Projekt außerdem durch den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI), den Cornelsen Verlag, den azv Südholstein sowie die Hamburger Sparkasse.
Weitere Informationen finden Sie unter www.aqua-agenten.de/presse
Für weitere Informationen und Bildmaterial kontaktieren Sie bitte:
Maßarbeit Kommunikation für Umwelt, Gesellschaft und Technik
Kerstin Heuer (Medienarbeit)
Tel (040) 241 839-75| Fax (040) 839 856-73 | Mobil (0177) 8046 686
k.heuer@massarbeit.net | www.massarbeit.net
Michael Otto Stiftung für Umweltschutz HAMBURG WASSERhttp:// Yvonne Buckreus Matthias Sobottka
Tel (040) 6461-6452 | Fax (040) 6464-6452 Tel (040) 7888-2412 | Fax (040) 7888-2883
yvonne.buckreus@michaelottostiftung.org matthias.sobottka@hamburgwasser.de
Wandsbeker Str. 3-7 | 22179 Hamburg Billhorner Deich 2 | 20539 Hamburg
Gibt es überall so viel Wasser wie bei uns? Haben alle Toiletten eine Spülung? Und was hat der Bachflohkrebs mit mir zu tun? Fragen wie diesen gehen Schulkinder der 3. und 4. Klasse im Rahmen des mehrwöchigen Projekts AQUA-AGENTEN kreativ auf den Grund. Dabei hilft ihnen der AQUA-AGENTENKOFFER, der mit seinen spannenden Unterrichtsmaterialien die Klasse in eine Ausbildungszentrale verwandelt. So gerüstet können die kleinen Agenten das Gelernte an Hamburger Wasserorten anwenden und vertiefen – zum Beispiel während eines Erlebnistages im Klärwerk, im Wasserwerk, im Hafen oder an einem Gewässer. Schließlich dürfen die AQUA-AGENTEN ihr Wissen aktiv einsetzen und Ideen für eigene Aqua-Projekte zum Schutz der Ressource Wasser entwickeln.
Mit dem Bildungsangebot identifizieren sich viele Partner aus Naturschutz, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft, die sich zu einem engagierten AQUA-AGENTEN-Kooperationsnetzwerk zusammengeschlossen haben. Stellvertretend präsentierten Dr. Michael Otto, Christa Goetsch, Dr. Michael Beckereit und Prof. Dr. Ute Stoltenberg (Leuphana Universität Lüneburg) heute zusammen mit begeisterten Kindern die AQUA-AGENTEN.
Das Projekt ist auf den Hamburger Bildungsplan abgestimmt und wird von der Schulbehörde unterstützt. "Ich begrüße sehr, dass die Michael Otto Stiftung mit den AQUA-AGENTEN gerade in der Wasserstadt Hamburg ein so wertvolles Bildungsangebot für Grundschülerinnen und -schüler initiiert hat, das ihre Neugier und Entdeckerfreude weckt", sagte Christa Goetsch, Senatorin für Schule und Berufsbildung auf der Pressekonferenz.
Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Kuratoriums der Michael Otto Stiftung, betonte bei seinen Ausführungen den Initialcharakter des Bildungskonzepts: "Die AQUA-AGENTEN sind ein Praxisbeispiel für die Umsetzung von ´Bildung für eine nachhaltige Entwicklung` in den Schulen sowie für kompetenzorientierten Unterricht. Ich hoffe sehr, dass dieses Beispiel – im wahrsten Sinne des Wortes – Schule macht, damit die Integration eines so wichtigen und zukunftsweisenden Ansatzes in der deutschen Bildungslandschaft zu einer Selbstverständlichkeit wird." Das Projekt AQUA-AGENTEN ist "Offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung".
"Das Konzept gibt uns die Möglichkeit, regionale und globale Aspekte miteinander in Verbindung zu setzen. Wir veranschaulichen, wie Dinge in der unmittelbar erlebbaren Welt der Kinder funktionieren, und schlagen eine Brücke zu den Informationen, die sie aus Fernsehen und Internet zur weltweiten Situation erhalten. Auf diese Weise werden Unterschiede aufgezeigt und Zusammenhänge verdeutlicht.", erläuterte Dr. Michael Beckereit, Geschäftsführer Hamburg Wasser, die Motivation des Unternehmens, das Projekt didaktisch und fachlich zu unterstützen und als neues, zentrales Projekt der Schulkommunikation bei Hamburg Wasser zu etablieren.
Ermöglicht wird das Projekt außerdem durch den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI), den Cornelsen Verlag, den azv Südholstein sowie die Hamburger Sparkasse.
Weitere Informationen finden Sie unter www.aqua-agenten.de/presse
Für weitere Informationen und Bildmaterial kontaktieren Sie bitte:
Maßarbeit Kommunikation für Umwelt, Gesellschaft und Technik
Kerstin Heuer (Medienarbeit)
Tel (040) 241 839-75| Fax (040) 839 856-73 | Mobil (0177) 8046 686
k.heuer@massarbeit.net | www.massarbeit.net
Michael Otto Stiftung für Umweltschutz HAMBURG WASSERhttp:// Yvonne Buckreus Matthias Sobottka
Tel (040) 6461-6452 | Fax (040) 6464-6452 Tel (040) 7888-2412 | Fax (040) 7888-2883
yvonne.buckreus@michaelottostiftung.org matthias.sobottka@hamburgwasser.de
Wandsbeker Str. 3-7 | 22179 Hamburg Billhorner Deich 2 | 20539 Hamburg
Artikel:
Hamburg: Neue Vertrauensstelle für Opfer von Misshandlungen und sexueller Nötigung an Schulen
Hamburg, 19.03.2010 Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung richtet ab sofort eine Vertrauensstelle ein, an die sich Opfer von Misshandlung und sexueller Nötigung wenden können. Schülerinnen und Schüler an Hamburger Schulen sowie deren Erziehungsberechtigte und Ehemalige können hier Hilfe und Rat an einer Stelle finden, die auf Wunsch absolute Vertraulichkeit wahrt. "Wir müssen alles tun, um die Opfer von Missbrauch und Gewalt dabei zu unterstützen, zu ihrem Recht zu kommen. Deshalb haben wir diese Vertrauensstelle eingerichtet", sagt Bildungssenatorin Christa Goetsch.
Erstes Ziel der Vertrauensstelle ist es, den Betroffenen Gehör zu geben. Die Erfahrungen zeigen, dass Opfer solcher Übergriffe wegen der Abhängigkeit von der Schule, vor allem aber wegen der tiefen Scham, die sie empfinden, oft erst nach langer Zeit Hilfe und Beratung suchen. Die Vertrauensstelle soll diesen Schritt erleichtern.
Nur wenn die Betroffenen ausdrücklich zustimmen, werden Disziplinar- oder Strafverfahren eingeleitet. Denn die Vorstellung, im Fall einer Offenbarung als Zeuge oder Zeugin auftreten zu müssen, kann Betroffene daran hindern, Hilfe zu suchen.
Die bestehenden Rechtsgrundlagen sind umfassend und eindeutig: Lehrkräfte, die die professionelle Distanz zu ihren Schülerinnen und Schülern nicht wahren können, dürfen nicht weiter im Unterricht eingesetzt werden und werden aus dem Unterricht entfernt. Allerdings können solche Maßnahmen durch die staatliche Schulaufsicht nur dann ergriffen werden, wenn die Fälle tatsächlich auch bekannt werden.
Selbstverständlich vermittelt die Vertrauensstelle auch den Kontakt zu den bestehenden speziellen Beratungseinrichtungen zum sexuellen Missbrauch, den Erziehungs- und Familienberatungsstellen oder den Allgemeinen Sozialen Diensten der Bezirksämter, um unabhängig von der rechtlichen Aufarbeitung jede nur mögliche Unterstützung anbieten zu können.
Die Vertrauensstelle erreichen Sie unter:
Behörde für Schule und Berufsbildung
Vertrauensstelle
Andreas Gleim
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
T: (040) 428 63 - 2785
E: vertrauensstelle@bsb.hamburg.de
Erstes Ziel der Vertrauensstelle ist es, den Betroffenen Gehör zu geben. Die Erfahrungen zeigen, dass Opfer solcher Übergriffe wegen der Abhängigkeit von der Schule, vor allem aber wegen der tiefen Scham, die sie empfinden, oft erst nach langer Zeit Hilfe und Beratung suchen. Die Vertrauensstelle soll diesen Schritt erleichtern.
Nur wenn die Betroffenen ausdrücklich zustimmen, werden Disziplinar- oder Strafverfahren eingeleitet. Denn die Vorstellung, im Fall einer Offenbarung als Zeuge oder Zeugin auftreten zu müssen, kann Betroffene daran hindern, Hilfe zu suchen.
Die bestehenden Rechtsgrundlagen sind umfassend und eindeutig: Lehrkräfte, die die professionelle Distanz zu ihren Schülerinnen und Schülern nicht wahren können, dürfen nicht weiter im Unterricht eingesetzt werden und werden aus dem Unterricht entfernt. Allerdings können solche Maßnahmen durch die staatliche Schulaufsicht nur dann ergriffen werden, wenn die Fälle tatsächlich auch bekannt werden.
Selbstverständlich vermittelt die Vertrauensstelle auch den Kontakt zu den bestehenden speziellen Beratungseinrichtungen zum sexuellen Missbrauch, den Erziehungs- und Familienberatungsstellen oder den Allgemeinen Sozialen Diensten der Bezirksämter, um unabhängig von der rechtlichen Aufarbeitung jede nur mögliche Unterstützung anbieten zu können.
Die Vertrauensstelle erreichen Sie unter:
Behörde für Schule und Berufsbildung
Vertrauensstelle
Andreas Gleim
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
T: (040) 428 63 - 2785
E: vertrauensstelle@bsb.hamburg.de

