Stuttgart, 14.07.2010 Mit Blick auf das heute (14. Juli 2010) bekannt gegebene Urteil des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofes (VHG) in Mannheim zur Staatlichen Förderung der Freien Waldorfschulen erklärte eine Sprecherin des Kultusministeriums:
"Wir nehmen die Entscheidung des VGH Mannheim zur Kenntnis. Wir werden nun die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann darüber entscheiden, ob wir Revision einlegen werden. Wie das Gericht in seiner Pressemitteilung selbst darauf hinweist, handelt es sich bei dieser Entscheidung um eine deutliche Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung."
"Wir nehmen die Entscheidung des VGH Mannheim zur Kenntnis. Wir werden nun die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann darüber entscheiden, ob wir Revision einlegen werden. Wie das Gericht in seiner Pressemitteilung selbst darauf hinweist, handelt es sich bei dieser Entscheidung um eine deutliche Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung."
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Kultusstaatssekretär zu Vorschlag der CDU-Fraktion, versuchsweise Türkisch als Fremdsprache am Gymnasium
Stuttgart, 12.07.2010 Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL erklärte am Montag (12. Juli 2010) in Stuttgart mit Blick auf den Vorstoß der CDU-Landtagsfraktion, versuchsweise auch Türkisch als Fremdsprache an baden-württembergischen Gymnasien einzuführen:
"Das ist ein interessanter Vorschlag, insbesondere vor dem Hintergrund eines multikulturellen Europas und zunehmender wirtschaftlicher Verflechtungen auch zwischen Deutschland und der Türkei. Wir werden deshalb den Expertenrat bitten, sich auch mit dieser Thematik eingehend zu beschäftigen."
"Das ist ein interessanter Vorschlag, insbesondere vor dem Hintergrund eines multikulturellen Europas und zunehmender wirtschaftlicher Verflechtungen auch zwischen Deutschland und der Türkei. Wir werden deshalb den Expertenrat bitten, sich auch mit dieser Thematik eingehend zu beschäftigen."
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BW: Kultusstaatssekretär Georg Wacker: Werkrealschule attraktiver Bildungsgang für junge Menschen
Stuttgart, 14.06.2010 Die Werkrealschule war heute (14. Juni) das Thema der Veranstaltungsreihe "Klassenzimmer on tour" in der Erich-Lillich-Halle in Ludwigsburg. Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL informierte über die Gründe zur Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule sowie über Ziele und Konzept der Werkrealschule.
"Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 starten 22 Werkrealschulen im Landkreis Ludwigsburg. Was hinter der Werkrealschule konkret steckt, darüber möchte ich Sie heute informieren, Ihre Fragen beantworten und mich mit Ihnen austauschen", sagte Wacker. An der Veranstaltung nahmen Schulleiter und Elternbeiratsvorsitzende von Grund-, Haupt-, Werkreal- und Realschulen sowie beruflichen Schulen, Schülersprecher der künftigen Werkrealschulen sowie Bürgermeister des Landkreises und Vertreter der regionalen Wirtschaft teil.
"Mit der Werkrealschule haben wir einen attraktiven Bildungsgang für junge Menschen geschaffen, der in sechs Jahren zur Mittleren Reife führt. Zum nächsten Schuljahr starten im ganzen Land über 500 Werkrealschulen. Damit ist diese Schule aus dem Stand die weiterführende Schulart mit den meisten Standorten im Land. Die Werkrealschule ist ein zukunftsweisendes Konzept, denn hier erhalten Schülerinnen und Schüler eine berufliche Grundausbildung und sind damit optimal für das Berufsleben vorbereitet", erklärte Wacker. In der achten und neunten Klasse wählen die Schüler zwischen den drei praxisorientierten Wahlpflichtfächern "Natur und Technik", "Wirtschaft und Informationstechnik" und "Gesundheit und Soziales". Die zehnte Klasse kooperiert mit dem ersten Jahr der zweijährigen Berufsfachschule.
Nach der Rede von Staatssekretär Wacker stellten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Fachberatern die Wahlpflichtfächer der Werkrealschule vor. Jochen Haller von der IHK Region Stuttgart beleuchtete in seiner Rede die neue Werkrealschule aus Sicht der Wirtschaft. Ein moderiertes Gespräch zum Thema "Neue Chancen für die Kooperation" mit Vertretern der Wirtschaft und Schulleitern rundete die Veranstaltung ab.
"Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 starten 22 Werkrealschulen im Landkreis Ludwigsburg. Was hinter der Werkrealschule konkret steckt, darüber möchte ich Sie heute informieren, Ihre Fragen beantworten und mich mit Ihnen austauschen", sagte Wacker. An der Veranstaltung nahmen Schulleiter und Elternbeiratsvorsitzende von Grund-, Haupt-, Werkreal- und Realschulen sowie beruflichen Schulen, Schülersprecher der künftigen Werkrealschulen sowie Bürgermeister des Landkreises und Vertreter der regionalen Wirtschaft teil.
"Mit der Werkrealschule haben wir einen attraktiven Bildungsgang für junge Menschen geschaffen, der in sechs Jahren zur Mittleren Reife führt. Zum nächsten Schuljahr starten im ganzen Land über 500 Werkrealschulen. Damit ist diese Schule aus dem Stand die weiterführende Schulart mit den meisten Standorten im Land. Die Werkrealschule ist ein zukunftsweisendes Konzept, denn hier erhalten Schülerinnen und Schüler eine berufliche Grundausbildung und sind damit optimal für das Berufsleben vorbereitet", erklärte Wacker. In der achten und neunten Klasse wählen die Schüler zwischen den drei praxisorientierten Wahlpflichtfächern "Natur und Technik", "Wirtschaft und Informationstechnik" und "Gesundheit und Soziales". Die zehnte Klasse kooperiert mit dem ersten Jahr der zweijährigen Berufsfachschule.
Nach der Rede von Staatssekretär Wacker stellten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Fachberatern die Wahlpflichtfächer der Werkrealschule vor. Jochen Haller von der IHK Region Stuttgart beleuchtete in seiner Rede die neue Werkrealschule aus Sicht der Wirtschaft. Ein moderiertes Gespräch zum Thema "Neue Chancen für die Kooperation" mit Vertretern der Wirtschaft und Schulleitern rundete die Veranstaltung ab.
Stuttgart, 08.06.2010 "Unseren Schulen im Land gelingt es in vorbildlicher Weise, die Jugendlichen zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu führen und fit für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu machen. Dass im Vergleich zum Vorjahr der Anteil der Abgänger ohne Hauptschulabschluss noch einmal gesunken ist und Baden-Württemberg damit den niedrigsten Wert der letzten 25 Jahre erreicht, ist ein eindrucksvoller Beleg für die begabungsgerechte Förderung und Durchlässigkeit unseres differenzierten Schulsystems." Das erklärte Kultusministerin Marion Schick anlässlich der aktuell veröffentlichen Zahlen des Statistischen Landesamtes am Dienstag (8. Juni 2010) in Stuttgart.
Demnach sank der Anteil der Abgänger aus öffentlichen und privaten allgemein bildenden Schulen (ohne 2. Bildungsweg) ohne Hauptschulabschluss 2009 auf 5,47 Prozent (Vorjahr 5,53 Prozent). Rechnet man den Anteil der Sonderschüler heraus, von denen die meisten gar keinen Hauptschulabschluss anstrebten, beträgt die Quote der Abgänger ohne Abschluss gut zwei Prozent.
"Baden-Württemberg hatte bundesweit bereits im Jahr 2008 die geringste Quote an Abgängern ohne Hauptschulabschluss", hob die Ministerin hervor. Vergleichbare Werte der Länder in Deutschland für 2009 liegen noch nicht vor. "Wir werden uns aber auf diesen Erfolgszahlen nicht ausruhen, sondern auch in Zukunft alles dafür tun, damit jede Schülerin und jeder Schüler erfolgreich ins Berufsleben starten kann."
Als nicht zufriedenstellend wertete die Ministerin die Ergebnisse hinsichtlich der Verteilung der Schulabschlüsse zwischen deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern sowie den hohen Anteil an ausländischen Abgängern ohne Hauptschulabschluss. "Um die Bildungschancen jeder Einzelnen und jedes Einzelnen noch besser gewährleisten zu können, werden wir die besondere individuelle Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund noch stärker in den Blick nehmen." Ziel müsse es sein, den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg stärker zu entkoppeln als dies bisher gelungen sei. Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf den von ihr initiierten Expertenrat, der sich in den nächsten Wochen konstituiere werde. "Das Gremium wird sich vertieft mit der Problematik auseinandersetzen und Empfehlungen erarbeiten", kündigte Schick an.
Demnach sank der Anteil der Abgänger aus öffentlichen und privaten allgemein bildenden Schulen (ohne 2. Bildungsweg) ohne Hauptschulabschluss 2009 auf 5,47 Prozent (Vorjahr 5,53 Prozent). Rechnet man den Anteil der Sonderschüler heraus, von denen die meisten gar keinen Hauptschulabschluss anstrebten, beträgt die Quote der Abgänger ohne Abschluss gut zwei Prozent.
"Baden-Württemberg hatte bundesweit bereits im Jahr 2008 die geringste Quote an Abgängern ohne Hauptschulabschluss", hob die Ministerin hervor. Vergleichbare Werte der Länder in Deutschland für 2009 liegen noch nicht vor. "Wir werden uns aber auf diesen Erfolgszahlen nicht ausruhen, sondern auch in Zukunft alles dafür tun, damit jede Schülerin und jeder Schüler erfolgreich ins Berufsleben starten kann."
Als nicht zufriedenstellend wertete die Ministerin die Ergebnisse hinsichtlich der Verteilung der Schulabschlüsse zwischen deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern sowie den hohen Anteil an ausländischen Abgängern ohne Hauptschulabschluss. "Um die Bildungschancen jeder Einzelnen und jedes Einzelnen noch besser gewährleisten zu können, werden wir die besondere individuelle Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund noch stärker in den Blick nehmen." Ziel müsse es sein, den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg stärker zu entkoppeln als dies bisher gelungen sei. Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf den von ihr initiierten Expertenrat, der sich in den nächsten Wochen konstituiere werde. "Das Gremium wird sich vertieft mit der Problematik auseinandersetzen und Empfehlungen erarbeiten", kündigte Schick an.
Stuttgart, 18.05.2010 Mit landesweit 55,85 Prozent der Stimmen der Beamten und einem gewonnenen Arbeitnehmersitz gewinnt der Philologenverband im Hauptpersonalrat beim Kultusministerium die Mehrheit mit 6:5 Sitzen und übernimmt erneut den Vorsitz.
Auch in den Bezirkspersonalräten Freiburg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart übernimmt der Philologenverband den Vorsitz.
"Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) als stärkster Interessenverband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien ist der klare Gewinner der diesjährigen Personalratswahlen (4. bis 6. Mai 2010)an den Gymnasien des Landes; wir haben bei der Wahl des Hauptpersonalrats Gymnasien beim baden-württembergischen Kultusministerium mit landesweit 55,85 Prozent der für die PhV-Kandidatinnen und -Kandidaten abgegebenen Stimmen eine erfreuliche Mehrheit erzielt", so der Kommentar von Bernd Saur, dem Landesvorsitzenden des Philologenverbandes zu den Ergebnissen der Personalratswahlen im gymnasialen Bereich. Auch zur Wahl der vier gymnasialen Personalräte bei den Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen wurden die meisten Stimmen der weit über 20.000 an Baden-Württembergs Gymnasien beschäftigten wahlberechtigten Gymnasiallehrer für den Philologenverband abgegeben.
PhV-Landesvorsitzender Bernd Saur dankt den Wählerinnen und Wählern für das gegenüber dem Philologenverband zum Ausdruck gebrachte Vertrauen. Für das überzeugende Wahlergebnis habe ganz wesentlich auch die bildungspolitische Position des Verbandes eine zentrale Rolle gespielt. Saur: "Mit unserer eindeutigen Positionierung für die Beibehaltung des mehrgliedrigen Schulwesens, für den Erhalt und die Stärkung des grundständigen Gymnasiums ab Klasse 5 und durch die grundsätzliche Ablehnung ideologisch geführter Schulstrukturdebatten mit Forderungen nach einer Einheitsschule, die aus Sicht des Philologenverbandes zu einer Qualitätsabsenkung gymnasialer Bildung führen würde, haben wir die Wahl gewonnen." Außerdem hätten auch die PhV-Personalräte in den Stufenvertretungen überzeugend und auf Vertrauen basierende Arbeit geleistet.
Die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien des Landes steht hinter dem Philologenverband und seinen Positionen zur gymnasialen Berufs- und Bildungspolitik und ist davon überzeugt, dass der PhV die Interessen der Lehrkräfte an den Gymnasien des Landes gegenüber dem Kultusministerium und den Regierungspräsidien in ihrem Sinne mit Nachdruck vertritt, kommentiert Saur das Ergebnis.
Verbandschef Saur fordert eine Absenkung der Deputatsverpflichtung für gymnasiale Lehrer und eine deutliche Verbesserung der Lehrereinstellung. Die zur Zeit vorherrschenden Engpässe bei der Lehrerversorgung und die damit verbundene Mehrbelastung von Tausenden von Lehrern sei nicht mehr hinnehmbar.
"Neben der täglichen Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort werden wir uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt der Schulart Gymnasium einsetzen und im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um die Qualität im Sinne der dort arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer zu stärken und weiterzuentwickeln; eine zentrale Forderung des PhV an die politisch Verantwortlichen sind solide schulische Rahmenbedingungen, die ohne Investitionen in Personal und Ausstattung nicht machbar sind. "Der Bildungsbereich muss auch für den Finanzminister an erster Stelle stehen", so Saur.
Folgende Mitglieder des Philologenverbandes Baden-Württemberg, des Verbands der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, wurden in den Hauptpersonalrat Gymnasien beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg gewählt und stellen dort für die nächsten vier Jahre mit sechs Sitzen den Vorsitz in diesem Gremium. Für die Beamten: Annette Laur (Mannheim), Bernd Saur (Ulm), Claudia Hildenbrandt (Konstanz), Cord Santelmann (Nehren), Ralf Scholl (Stuttgart); für die Arbeitnehmer: Ursula Kampf (Öhringen).
Informationen auch im Internet unter: www.phv-bw.de
Auch in den Bezirkspersonalräten Freiburg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart übernimmt der Philologenverband den Vorsitz.
"Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) als stärkster Interessenverband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien ist der klare Gewinner der diesjährigen Personalratswahlen (4. bis 6. Mai 2010)an den Gymnasien des Landes; wir haben bei der Wahl des Hauptpersonalrats Gymnasien beim baden-württembergischen Kultusministerium mit landesweit 55,85 Prozent der für die PhV-Kandidatinnen und -Kandidaten abgegebenen Stimmen eine erfreuliche Mehrheit erzielt", so der Kommentar von Bernd Saur, dem Landesvorsitzenden des Philologenverbandes zu den Ergebnissen der Personalratswahlen im gymnasialen Bereich. Auch zur Wahl der vier gymnasialen Personalräte bei den Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen wurden die meisten Stimmen der weit über 20.000 an Baden-Württembergs Gymnasien beschäftigten wahlberechtigten Gymnasiallehrer für den Philologenverband abgegeben.
PhV-Landesvorsitzender Bernd Saur dankt den Wählerinnen und Wählern für das gegenüber dem Philologenverband zum Ausdruck gebrachte Vertrauen. Für das überzeugende Wahlergebnis habe ganz wesentlich auch die bildungspolitische Position des Verbandes eine zentrale Rolle gespielt. Saur: "Mit unserer eindeutigen Positionierung für die Beibehaltung des mehrgliedrigen Schulwesens, für den Erhalt und die Stärkung des grundständigen Gymnasiums ab Klasse 5 und durch die grundsätzliche Ablehnung ideologisch geführter Schulstrukturdebatten mit Forderungen nach einer Einheitsschule, die aus Sicht des Philologenverbandes zu einer Qualitätsabsenkung gymnasialer Bildung führen würde, haben wir die Wahl gewonnen." Außerdem hätten auch die PhV-Personalräte in den Stufenvertretungen überzeugend und auf Vertrauen basierende Arbeit geleistet.
Die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien des Landes steht hinter dem Philologenverband und seinen Positionen zur gymnasialen Berufs- und Bildungspolitik und ist davon überzeugt, dass der PhV die Interessen der Lehrkräfte an den Gymnasien des Landes gegenüber dem Kultusministerium und den Regierungspräsidien in ihrem Sinne mit Nachdruck vertritt, kommentiert Saur das Ergebnis.
Verbandschef Saur fordert eine Absenkung der Deputatsverpflichtung für gymnasiale Lehrer und eine deutliche Verbesserung der Lehrereinstellung. Die zur Zeit vorherrschenden Engpässe bei der Lehrerversorgung und die damit verbundene Mehrbelastung von Tausenden von Lehrern sei nicht mehr hinnehmbar.
"Neben der täglichen Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort werden wir uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt der Schulart Gymnasium einsetzen und im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um die Qualität im Sinne der dort arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer zu stärken und weiterzuentwickeln; eine zentrale Forderung des PhV an die politisch Verantwortlichen sind solide schulische Rahmenbedingungen, die ohne Investitionen in Personal und Ausstattung nicht machbar sind. "Der Bildungsbereich muss auch für den Finanzminister an erster Stelle stehen", so Saur.
Folgende Mitglieder des Philologenverbandes Baden-Württemberg, des Verbands der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, wurden in den Hauptpersonalrat Gymnasien beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg gewählt und stellen dort für die nächsten vier Jahre mit sechs Sitzen den Vorsitz in diesem Gremium. Für die Beamten: Annette Laur (Mannheim), Bernd Saur (Ulm), Claudia Hildenbrandt (Konstanz), Cord Santelmann (Nehren), Ralf Scholl (Stuttgart); für die Arbeitnehmer: Ursula Kampf (Öhringen).
Informationen auch im Internet unter: www.phv-bw.de
Stuttgart, 11.05.2010 Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Klassenteilersenkung in der Grundschule.
"Die Landesregierung gibt mit der Stärkung der Grundschulen ein erstes wichtiges bildungspolitisches Signal. Das neue musikalische Förderangebot verschleiert aber die Tatsache, dass in vielen Grundschulen kein qualifizierter Musikunterricht möglich ist, weil Fachlehrer fehlen und der Unterricht überwiegend fachfremd unterrichtet wird. Dieses Projekt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für die Kleinsten im Land viel zu wenige individuelle Förderangebote und keine ausreichende Sprachförderung gibt", sagte am Dienstag (11.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Der Landesmusikrat kritisiert ebenfalls das Förderprogramm "Singen-Bewegen-Sprechen" und befürchtet, dass durch solche Angebote der Musikunterricht an Grundschulen nicht ergänzt, sondern ersetzt werden soll.
"Die Landesregierung gibt mit der Stärkung der Grundschulen ein erstes wichtiges bildungspolitisches Signal. Das neue musikalische Förderangebot verschleiert aber die Tatsache, dass in vielen Grundschulen kein qualifizierter Musikunterricht möglich ist, weil Fachlehrer fehlen und der Unterricht überwiegend fachfremd unterrichtet wird. Dieses Projekt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für die Kleinsten im Land viel zu wenige individuelle Förderangebote und keine ausreichende Sprachförderung gibt", sagte am Dienstag (11.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Der Landesmusikrat kritisiert ebenfalls das Förderprogramm "Singen-Bewegen-Sprechen" und befürchtet, dass durch solche Angebote der Musikunterricht an Grundschulen nicht ergänzt, sondern ersetzt werden soll.
Stuttgart, 26.04.2010 "Europa im Unterricht" heißt das neue Internetportal der Landezentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Für Lehrkräfte bietet es zahlreiche Anregungen und praxisorientierte Hilfestellungen, um das Thema Europa für den Unterricht aufzubereiten.
Neben den Bildungsplänen werden Unterrichtseinheiten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung vorgestellt. Methodische Hinweise, "Webquests", die dem sinnvollen Einsatz von Computern im Schulunterricht dienen, Angebote für Schülerinnen und Schülern sowie Spiele und Quizaufgaben runden den didaktischen Bereich ab. Die Rubrik "Europa-Wissen" bündelt grundlegende Informationen und ermöglicht einen Überblick über die europäischen Institutionen. Das Portal enthält außerdem Medienhinweise mit unterrichtsbezogenen Empfehlungen und zahlreiche weiterführende Links.
www.europaimunterricht.de
Neben den Bildungsplänen werden Unterrichtseinheiten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung vorgestellt. Methodische Hinweise, "Webquests", die dem sinnvollen Einsatz von Computern im Schulunterricht dienen, Angebote für Schülerinnen und Schülern sowie Spiele und Quizaufgaben runden den didaktischen Bereich ab. Die Rubrik "Europa-Wissen" bündelt grundlegende Informationen und ermöglicht einen Überblick über die europäischen Institutionen. Das Portal enthält außerdem Medienhinweise mit unterrichtsbezogenen Empfehlungen und zahlreiche weiterführende Links.
www.europaimunterricht.de
Stuttgart, 01.04.2010 Die gestern veröffentlichte Allensbach-Studie "Aktuelle Fragen der Schulpolitik und das Bild der Lehrer in Deutschland" ist nach einer FORSA-Umfrage im vergangenen Herbst innerhalb kurzer Zeit ein weiterer empirischer Beleg dafür, dass zwei Drittel der Bevölkerung eine Veränderung der gegliederten Schulstruktur ablehnen. Wie schon in der FORSA-Umfrage sprechen sich lediglich ein Drittel Befragten für eine Abschaffung des gegliederten Schulwesens aus.
"Diese aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache. Wir dürfen uns nicht länger mit sinnlosen ideologischen Debatten aufhalten, die uns unnötige Kraft kosten. Die Menschen im Land sehen klar, was die die Bildungsforschung der Politik nachhaltig bestätigt hat", sagte Kultusministerin Marion Schick am Mittwoch (31. März) in Stuttgart. Wichtig seien optimale Rahmenbedingungen wie beispielsweise kleinere Klassen. Dies wünschen sich laut Allensbach 59 Prozent der Befragten. "Verantwortungsvolle Bildungspolitik muss die Unterrichtsqualität und deren systematische Weiterentwicklung im Fokus haben, nur dies wird die Zukunfts-chancen unserer Kinder und Jugendlichen wirklich verbessern", sagte die Ministerin.
Mit der Qualitätsoffensive Bildung hat sich Baden-Württemberg auf diesen Weg gemacht und neben der Verkleinerung der Klassen beispielsweise die Leitungszeit der Schulleitungen um 20 Prozent erhöht oder die Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule auf den Weg gebracht. Durch die vorgezogene Senkung des Klassenteilers in den Grundschulen, wie sie Ministerpräsident Mappus in seiner Regierungserklärung zu kommenden Schuljahr angekündigt hat, wird der Prozess der Verkleinerung der Klassen beschleunigt.
"Diese aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache. Wir dürfen uns nicht länger mit sinnlosen ideologischen Debatten aufhalten, die uns unnötige Kraft kosten. Die Menschen im Land sehen klar, was die die Bildungsforschung der Politik nachhaltig bestätigt hat", sagte Kultusministerin Marion Schick am Mittwoch (31. März) in Stuttgart. Wichtig seien optimale Rahmenbedingungen wie beispielsweise kleinere Klassen. Dies wünschen sich laut Allensbach 59 Prozent der Befragten. "Verantwortungsvolle Bildungspolitik muss die Unterrichtsqualität und deren systematische Weiterentwicklung im Fokus haben, nur dies wird die Zukunfts-chancen unserer Kinder und Jugendlichen wirklich verbessern", sagte die Ministerin.
Mit der Qualitätsoffensive Bildung hat sich Baden-Württemberg auf diesen Weg gemacht und neben der Verkleinerung der Klassen beispielsweise die Leitungszeit der Schulleitungen um 20 Prozent erhöht oder die Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule auf den Weg gebracht. Durch die vorgezogene Senkung des Klassenteilers in den Grundschulen, wie sie Ministerpräsident Mappus in seiner Regierungserklärung zu kommenden Schuljahr angekündigt hat, wird der Prozess der Verkleinerung der Klassen beschleunigt.
Artikel:
BW: Rund 900 Deputate für Verkleinerung der Grundschulklassen auf jeweils höchstens 28 Schülerinnen und Schüler zum nächsten Schuljahr
Stuttgart, 18.03.2010 "Wir freuen uns sehr über die Ankündigung von Ministerpräsident Stefan Mappus in seiner Regierungserklärung, die Klassen an den Grundschulen bereits ab nächstem Schuljahr auf jeweils höchstens 28 Schülerinnen und Schüler zu verkleinern.
Dieser qualitative Sprung wird für alle deutlich spürbar, denn kleinere Klassen bieten Lehrerinnen und Lehrern mehr Möglichkeiten in ihrer pädagogischen Arbeit und lassen mehr Zeit für individuelle Förderung", sagte Kultusministerin Marion Schick. Für die Verkleinerung der Klassen werden zusätzlich rund 900 Deputate benötigt. Das schaffe zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für Grundschullehrkräfte und werde die Einstellungschancen für Neubewerber und Listenbewerber beträchtlich erhöhen. "Wir werden die nötigen Schritte dafür nun rasch umsetzen", sagte Schick. Die Stellen sollen voraussichtlich über das Listenverfahren Mitte Juni besetzt werden.
Dieser qualitative Sprung wird für alle deutlich spürbar, denn kleinere Klassen bieten Lehrerinnen und Lehrern mehr Möglichkeiten in ihrer pädagogischen Arbeit und lassen mehr Zeit für individuelle Förderung", sagte Kultusministerin Marion Schick. Für die Verkleinerung der Klassen werden zusätzlich rund 900 Deputate benötigt. Das schaffe zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für Grundschullehrkräfte und werde die Einstellungschancen für Neubewerber und Listenbewerber beträchtlich erhöhen. "Wir werden die nötigen Schritte dafür nun rasch umsetzen", sagte Schick. Die Stellen sollen voraussichtlich über das Listenverfahren Mitte Juni besetzt werden.
Stuttgart, 18.03.2010 Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die schnelle Umsetzung der Klassenteilersenkung in der Grundschule.
"2009 haben viele junge gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg ihre Koffer gepackt, weil die Landesregierung sie in die Arbeitslosigkeit geschickt hatte. Durch unsere Aktion "Wir wandern aus" und den vielen Gesprächen mit Mitgliedern der CDU-/FDP-Fraktion haben wir die Klassenteilersenkung in der Grundschule erreicht. Das ist ein wichtiges Signal, endlich wird an einer der vielen Baustellen in der Bildungspolitik Baden-Württembergs gearbeitet", sagte am Donnerstag (18.03.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
"2009 haben viele junge gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg ihre Koffer gepackt, weil die Landesregierung sie in die Arbeitslosigkeit geschickt hatte. Durch unsere Aktion "Wir wandern aus" und den vielen Gesprächen mit Mitgliedern der CDU-/FDP-Fraktion haben wir die Klassenteilersenkung in der Grundschule erreicht. Das ist ein wichtiges Signal, endlich wird an einer der vielen Baustellen in der Bildungspolitik Baden-Württembergs gearbeitet", sagte am Donnerstag (18.03.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

