<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Lehrerportal.info 2012</title>
    <link>http://www.lehrerportal.info/</link>
    <description>Thema: Bildung - Portal für Lehrer,</description>
    <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 00:02:34 +0200</lastBuildDate>
    <docs>http://backend.userland.com/rss/</docs>
    <generator>XOOPS</generator>
    <category>News</category>
    <managingEditor>mail@lehrerportal.info</managingEditor>
    <webMaster>mail@lehrerportal.info</webMaster>
    <language>de</language>
        <image>
      <title>Lehrerportal.info 2012</title>
      <url>http://www.lehrerportal.info/images/logo.gif</url>
      <link>http://www.lehrerportal.info/</link>
      <width>144</width>
      <height>150</height>
    </image>
            <item>
      <title>Bayerns Kultusministerium begr&uuml;&szlig;t, dass BLLV sich bewusst als Partner gegen rechte Gewalt ausgesprochen hat</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6315</link>
      <description>M&uuml;nchen, 03.02.2012 Das Bayerische Kultusministerium begr&uuml;&szlig;t es, dass sich der BLLV heute deutlich als Partner in der Erziehung gegen rechte Gewalt ausgesprochen hat - wie dies die anderen Lehrerverb&auml;nde, n&auml;mlich Bayerischer Realschullehrerverband und Bayerischer Philologenverband, ja bereits j&uuml;ngst in Zusammenhang mit den Planungen der NPD-Jugend in Landshut getan haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Bayerns Schulen geh&ouml;rt das Aufarbeiten der Geschichte des totalit&auml;ren Systems sowie das Ein&uuml;ben von Demokratie und Toleranz zu den Kernzielen der Bildungs- und Erziehungsarbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bayern ist deshalb der Unterricht in den F&auml;chern Geschichte und Sozialkunde in allen Schularten fest und nachhaltig verankert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zus&auml;tzliche Stunden sind, wie es der BLLV fordert, p&auml;dagogisch sicher immer sinnvoll. Allerdings sollten sich Bef&uuml;rworter einer Ausweitung von F&auml;chern &uuml;ber die bereits vorhandenen Stundenzahlen hinaus dar&uuml;ber klar werden, dass Bildung sich nicht nur auf gesellschaftspolitische Themen beschr&auml;nken kann. Auch sprachliche, naturwissenschaftliche und musisch-kreative Bildung haben einen hohen Stellenwert, den man angesichts der jungen Menschen mit ihren Talenten und Interessen sowie den gesellschaftlichen Anforderungen nicht in Frage stellen darf. Das Kultusministerium h&auml;lt die Stundentafeln f&uuml;r die einzelnen Schularten f&uuml;r ausgewogen. Die dazugeh&ouml;rigen Lehrpl&auml;ne sind von erfahrenen Lehrkr&auml;ften selbst entwickelt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Unverst&auml;ndnis reagiert das Ministerium auf die Aussagen des BLLV-Pr&auml;sidenten Wenzel, dass in den &amp;quot;etablierten Schulsystemen Konkurrenz und Ausgrenzung dominieren&amp;quot;. Im Mittelpunkt der Arbeit der Lehrkr&auml;fte in Bayern steht es, die jungen Menschen zu fordern und zu f&ouml;rdern. Die Werteerziehung einschlie&szlig;lich der Anstrengungen, eine Ausgrenzung von jungen Menschen bereits im Keim zu ersticken, geh&ouml;rt dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anteil der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, ist in den beiden L&auml;ndern Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern (5,6 Prozent) am niedrigsten. Es ist ein Ziel des Kultusministeriums, diesen Anteil weiter zu senken.</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:30:40 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6315</guid>
    </item>
        <item>
      <title>F&uuml;hrung gestalten  mehr Qualit&auml;t durch mehr Verantwortung</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6314</link>
      <description>M&uuml;nchen, 03.02.2012 &amp;quot;Der Bayerische Philologenverband sieht die Notwendigkeit, die bestehende Eigenverantwortung von Schulen zu optimieren und auszubauen. Um die hohe Qualit&auml;t des bayerischen Gymnasiums weiterhin zu gew&auml;hrleisten, m&uuml;ssen wir vom Bestehenden ausgehen und klar machen, dass zus&auml;tzliche Ressourcen f&uuml;r verbesserte F&uuml;hrungsstrukturen unabdingbar sein werden. Die Lehrkr&auml;fte an den Schulen gilt es bei dem Projekt der erweiterten Schulleitung von Anfang an mit einzubeziehen&amp;quot;, f&uuml;hrt der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt aus. Bisherige R&uuml;ckmeldungen belegen, dass nur etwa 60 Prozent der Betroffenen den bisherigen Vorschl&auml;gen positiv gegen&uuml;berstehen.&lt;br /&gt;Funktionenkatalog ein Garant f&uuml;r die Qualit&auml;t des bayerischen Gymnasiums!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist unbestritten, dass ein gro&szlig;er Teil der hohen Qualit&auml;t des bayerischen Gymnasiums auf die exzellente fachwissenschaftliche Ausbildung der bayerischen Philologen und auf die st&auml;ndige Qualit&auml;tssicherung des Unterrichts durch die Fachbetreuer zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. &amp;quot;Bei der Umsetzung von mehr Eigenverantwortung kann es nicht darum gehen, nur Fachbetreuerstellen mit Leitungsstellen zu tauschen, es muss vielmehr um Qualit&auml;tsentwicklung insgesamt gehen!&amp;quot;, so Schmidt. &amp;quot;eine notwendige Weiterentwicklung darf Bew&auml;hrtes nicht gef&auml;hrden!&amp;quot;&lt;br /&gt;Keine zus&auml;tzlichen F&uuml;hrungsaufgaben zum Nulltarif!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser oberster Dienstherr hat mit der Schaffung des neuen Dienstrechts, beispielsweise durch eine massive Erh&ouml;hung der Zahl der zu Beurteilenden, eine F&uuml;lle neuer zeitintensiver Aufgaben geschaffen. Eine kostenneutrale &Uuml;bernahme solch zus&auml;tzlicher F&uuml;hrungsaufgaben ist illusorisch: &amp;quot;&Uuml;berlastete F&uuml;hrungskr&auml;fte k&ouml;nnen weder motivieren noch als Vorbilder dienen&amp;quot;, gibt Schmidt zu bedenken, &amp;quot;deswegen ben&ouml;tigen Lehrkr&auml;fte, die mit F&uuml;hrungsaufgaben betraut und in der Qualit&auml;tssicherung t&auml;tig sind, ein ausreichendes Zeitkontingent f&uuml;r ihre T&auml;tigkeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einf&uuml;hrung des G 8 war ein beispielloser Kraftakt in der j&uuml;ngeren bayerischen Schulgeschichte, der viele Kolleginnen und Kollegen bis an die Grenzen ihrer Leistungsf&auml;higkeit gebracht hat&amp;quot;, so Schmidt, &amp;quot;wir ben&ouml;tigen deswegen eine behutsame und ma&szlig;volle Weiterentwicklung der bestehenden F&uuml;hrungsstrukturen in enger Abstimmung mit den Betroffenen&amp;quot;.</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:29:45 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6314</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Freigabe der Ziffernnoten in 3. Klasse ist ein leistungsfeindliches Signal!</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6313</link>
      <description>D&uuml;sseldorf, 03.02.2012 Mit scharfer Kritik reagiert der nordrhein-westf&auml;lische Philologen-Verband auf die von der Landesregierung geschaffene M&ouml;glichkeit, erst in der 4. Grundschulklasse verbindliche Ziffernnoten auf Zeugnissen zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erneut wird damit eine schulpraktische Regelung aus der letzten Legislaturperiode zur&uuml;ckgenommen. Ebenso wie bei &acute;Kopfnoten`, der er&ouml;ffneten R&uuml;ckkehr zu Schuleinzugsbereichen und der Abschaffung verbindlicher Grundschulgutachten erfolgt ein weiterer Schritt hin zur Diskontinuit&auml;t in der Schulpolitik. Verl&auml;sslichkeit und Kontinuit&auml;t sehen anders aus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Mit dieser Regelung st&ouml;&szlig;t man das Tor weiter auf in Richtung Beliebigkeit im Umgang mit Qualifikationsstandards. Da Grundschulen unterschiedlich verfahren, wird die Vergleichbarkeit schulischer Leistungen au&szlig;erordentlich erschwert. Auch macht der extrem sp&auml;te Zeitpunkt der Ziffernnotengebung die Entscheidungsfindung f&uuml;r Eltern und Sch&uuml;ler beim &Uuml;bergang zu weiterf&uuml;hrenden Schulen nicht leichter!&amp;quot;, kommentiert Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes, die &Auml;nderung der Ausbildungsordnung Grundschule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Philologen-Verband lehnt diese Form einer ver&auml;nderten &acute;Feedback-Kultur` ab. Er warnt mit Nachdruck davor, Ziffernnoten auch in den weiterf&uuml;hrenden Schulen zu d&auml;monisieren. Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler haben in der Regel keine Probleme mit Ziffernnoten. Die bisherigen Grundschul-Regelungen waren kind-, altersgem&auml;&szlig; und p&auml;dagogisch sinnvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Es darf nicht Schule machen, dass wir den Zeitpunkt hinausschieben, zu dem transparente Leistungsangaben und -vergleiche erfolgen. Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler haben Anspruch auf best&auml;tigende, ermutigende, motivierende und vor allem ehrliche R&uuml;ckmeldungen!&amp;quot;, so Peter Silbernagel.</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:28:15 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6313</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Neue abl-Pr&auml;sidentin Ursula Lay: &amp;quot;&Uuml;bertritt nach der Grundschule: Elternwille oder Grundschulgutachten?  Die Antwort ist eindeutig!&amp;quot;</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6312</link>
      <description>M&uuml;nchen, 03.02.2012 Zu der neuerlich von den Gesamtschulideologen entfachten Diskussion &auml;u&szlig;ert sich die turnusgem&auml;&szlig; seit Jahresbeginn amtierende neue abl-Pr&auml;sidentin Ursula Lay: &amp;quot;Die Diskussionen &uuml;ber das &Uuml;bertrittsverfahren nach der vierten Jahrgangsstufe in Bayern nehmen kein Ende. Die Gesamtschulbef&uuml;rworter sehen in der Freigabe des Elternwillens ein gutes Instrument, das differenzierte Schulwesen auszuhebeln zumal ideologisch gef&auml;rbte Standpunkte und gesellschaftspolitische Vorstellungen die Beurteilung entscheidend mit beeinflussen.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &Uuml;bergang von einer Schulart in die andere habe, so die Pr&auml;sidentin, hohe Bedeutung f&uuml;r die Entwicklung des Kindes und m&uuml;sse sorgf&auml;ltig vorbereitet werden. Darin seien sich Bildungsexperten, Lehrer- und Elternverb&auml;nde und Politiker einig. Sowohl Eltern (nat&uuml;rliches Recht auf Erziehung) als auch Schule tragen die Verantwortung auf Grund der unterschiedlichen Begabungen der Kinder, den richtigen Bildungsweg zu sichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Die abl distanziert sich ganz deutlich davon, allein die Eltern dar&uuml;ber entscheiden zu lassen, welche weiterf&uuml;hrende Schule ihr Kind besuchen soll&amp;quot;, so die Pr&auml;sidentin Ursula Lay.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Wer dies fordert und behauptet, Bildungschancen w&uuml;rden verhindert, stellt die fachliche Kompetenz, die Beratungskompetenz und Autorit&auml;t der Grundschullehrkr&auml;fte in Frage und verschlie&szlig;t die Augen vor den Ergebnissen der empirischen Forschung. Diese und schulpraktische Erfahrungen belegen, dass die &Uuml;bertrittsempfehlungen der Lehrkr&auml;fte insgesamt weit objektiver sind als die elterlichen Bildungsaspirationen&amp;quot;, so Ursula Lay weiter. Lehrkr&auml;fte ziehen Leistungen und Noten als Grundlage f&uuml;r die Erteilung einer Empfehlung heran. Sp&auml;testens in der 3. Jahrgangsstufe beginnt eine intensive Beratung der Eltern. Das &Uuml;bertrittszeugnis enth&auml;lt neben den Noten auch genaue Aussagen zum Lern-, Arbeits-, und Sozialverhalten des Kindes. Beschrieben werden Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbereitschaft, Selbstst&auml;ndigkeit, Zuverl&auml;ssigkeit und Sorgfalt, Konfliktverhalten und Kooperationsf&auml;higkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neugestaltung des &Uuml;bertrittsverfahrens in den letzten Jahren sieht ein weitaus gr&ouml;&szlig;eres Mitspracherecht der Eltern vor, was endlich offen diskutiert werden muss. Die zahlreichen R&uuml;ckkehrer aus Realschule und Gymnasium an die Mittelschulen belegen, dass nicht alle Eltern eben immer objektiv die richtige Schulart f&uuml;r ihr Kind w&auml;hlen. &amp;quot;Wenn Eltern allein frei entscheiden k&ouml;nnen, nimmt vielleicht der Druck in der Grundschule ab&amp;quot;, sagt Ursula Lay, &amp;quot;man muss sich allerdings ernsthaft fragen, wer denn diesen Druck tats&auml;chlich aufbaut. Es sind doch jene, die den Eltern fatalerweise einreden wollen, dass das Kind keine Zukunft mehr hat, wenn es den &Uuml;bertritt zumindest an die Realschule nicht schafft. Das ist unverantwortliche Panikmache. Wir wollen nicht noch mehr R&uuml;ckkehrer an die Mittelschule&amp;quot;, so die abl-Pr&auml;sidentin, &amp;quot;diese Jugendlichen sind oft demotiviert, leistungsunwillig und haben die Bereitschaft zum Lernen auf Grund des Scheiterns verloren. Effektives Lernen setzt Neugierde des Lernenden voraus. Motivation, Chance auf Erfolg und ein gesundes Ma&szlig; an Herausforderung stellen die Grundvoraussetzungen f&uuml;r erfolgreiches Lernen dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die richtige Schulwahl soll Wiederholen, Schulabbrechen und Schulversagen vermeiden. Diese Entscheidung d&uuml;rfen wir nicht alleine den Eltern &uuml;berlassen. Die Lehrkr&auml;fte in der Grundschule verf&uuml;gen &uuml;ber eine hohe Diagnosef&auml;higkeit und Beratungskompetenz. Die intensive Beratung der Eltern bei der Schullaufbahn stellt sicher, dass jedem Kind der Bildungsweg offen steht, der seiner Begabung und Bildungsf&auml;higkeit entspricht,&amp;quot; schlie&szlig;t Ursula Lay, die als Grund- und Hauptschullehrerin &uuml;ber einen gro&szlig;en Erfahrungsschatz verf&uuml;gt.&lt;br /&gt;ARBEITSGEMEINSCHAFT BAYERISCHER LEHRERVERB&Auml;NDE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&uuml;r den Inhalt verantwortlich:&lt;br /&gt;Ansprechpartner: Ursula Lay, abl-Pr&auml;sidentin, Landesvorsitzende der KEG, Tel. 0151 46127384&lt;br /&gt;Der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverb&auml;nde (abl) geh&ouml;ren der Bayerische Philologenverband (bpv), der Bayerische Realschullehrerverband (BRLV), die Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern (KEG) und der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB) an. Die in der abl zusammengeschlossenen Verb&auml;nde vertreten die Interessen von rund 60 000 Lehrkr&auml;ften.</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:27:27 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6312</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Grundschulen k&ouml;nnen bis Klasse 3 wieder Konzepte zur Leistungsbewertung ohne Ziffernoten nutzen</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6311</link>
      <description>D&uuml;sseldorf, 03.02.2012 Der Schulausschuss im nordrhein-westf&auml;lischen Landtag hat heute eine &Auml;nderung der Ausbildungsordnung f&uuml;r die Grundschule auf den Weg gebracht. K&uuml;nftig soll die Schulkonferenz als oberstes Mitwirkungsgremium wieder dar&uuml;ber entscheiden k&ouml;nnen, ob das Versetzungszeugnis am Ende der zweiten Klasse und die Zeugnisse in der dritten Klasse zus&auml;tzlich zur Leistungsbeschreibung in Berichtsform auch Noten enthalten sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voraussetzung f&uuml;r einen entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz ist ein von der Schule erarbeitetes alternatives Konzept zur Leistungsr&uuml;ckmeldung ohne Noten, das mit den Eltern abgestimmt ist. Schulministerin Sylvia L&ouml;hrmann: &amp;quot;Damit erhalten Schulen  wenn sie es wollen - wieder die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber Jahre erprobte und bew&auml;hrte p&auml;dagogische Konzepte zur Leistungsbewertung ohne Noten einzusetzen. Wir verankern die Entscheidungskompetenz nun vor Ort, das folgt dem Leitgedanken einer selbstst&auml;ndigen Schule.&amp;quot; Die &Auml;nderung der Ausbildungsordnung tr&auml;gt den Erkenntnissen aus dem von der Vorg&auml;ngerregierung durchgef&uuml;hrten Schulversuch &amp;quot;Leistungsbewertung ohne Ziffernzeugnisse&amp;quot; (LUZI) an Grundschulen in Nordrhein-Westfalen Rechnung und erm&ouml;glicht die landesweite &Uuml;bertragung in die Praxis. LUZI hatte vier Grundschulen (Wartburg-Schule in M&uuml;nster als Tr&auml;gerin des Deutschen Schulpreises, Paul-Schneider Schule in M&uuml;nster, Rosenmaarschule in K&ouml;ln, Arnold-von-Wied Schule in Bonn) erm&ouml;glicht, auf Noten in Zeugnissen bis einschlie&szlig;lich Klasse 3 zu verzichten und stattdessen fundierte und differenzierte p&auml;dagogische Leistungsbewertungen zu geben.</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:26:08 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6311</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Mit positivem Schulklima gegen rechte Gewalt</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6310</link>
      <description>M&uuml;nchen, 03.02.2012 Der Pr&auml;sident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sieht in integrativen Bildungssystemen den Schl&uuml;ssel zum Erhalt einer friedlichen, demokratischen, sozialen und &ouml;kologischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Eine der vordinglichsten Aufgaben der Zukunft wird sein, Segregationstendenzen zu stoppen, denn sich gegenseitig ausgrenzende gesellschaftliche Gruppierungen stellen eine Gefahr f&uuml;r den sozialen Frieden dar.&amp;quot; Junge Menschen m&uuml;ssten in Kinderg&auml;rten und Schulen erfahren d&uuml;rfen, dass Heterogenit&auml;t als Bereicherung und Anderssein als Chance zu begreifen seien. &amp;quot;Dieses Denken l&auml;sst sich aber in den etablierten Schulsystemen nur schwer umsetzen, denn es dominieren Konkurrenz und Ausgrenzung&amp;quot;, sagte Wenzel heute in M&uuml;nchen. &amp;quot;Kinder erleben fr&uuml;h: Wer nicht funktioniert, muss raus, wer schneller lernt, darf eine Klasse &uuml;berspringen, wer zu langsam ist, hat das Nachsehen und wer anders ist, hat es schwer.&amp;quot; Bundesweit verlassen j&auml;hrlich 40.000 bis 50.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss und ohne Perspektive. Weil sie nichts zu verlieren haben und sich an den gesellschaftlichen Rand gedr&auml;ngt f&uuml;hlen, sind sie besonders gef&auml;hrdet f&uuml;r politische Radikalismen wie Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Wenzel forderte deutlich mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Schulen. Zudem m&uuml;sse der Geschichts- und Sozialkundeunterricht aufgewertet und erh&ouml;ht werden. Rechtsradikal ansozialisierte Jugendliche br&auml;uchten wirksame Hilfen und Angebote, die ihnen den Weg in die Demokratie weisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Freilich: F&uuml;r die Verbreitung rechtradikaler Tendenzen in unserer Gesellschaft kann nicht die Art und Weise eines Schulsystems verantwortlich gemacht werden&amp;quot;, betonte der BLLV-Pr&auml;sident. Gleichzeitig d&uuml;rften aber die Erfahrungen, die junge Menschen in den Bildungseinrichtungen machen, nicht untersch&auml;tzt werden. &amp;quot;Sie sind vielfach negativ und sie sind gekennzeichnet von Ausgrenzung, jahrelangem Leistungsdruck und leider auch Ungerechtigkeit. So stehen auf der einen Seite viele Jugendliche aus sozial benachteiligten Haushalten ohne Aussicht auf ein beruflich erfolgreiches Leben da, auf der anderen Seite zerbrechen viele Kinder gerade aus Wohlstandsfamilien an dem auf sie lastenden Druck. Ein liebevoller, geduldiger und verst&auml;ndnisvoller Umgang mit Heranwachsenden sieht meines Erachtens anders aus - und er w&auml;re sicher auch ein guter Ansatz, Radikalismen - gleich welcher Art - im Keim zu ersticken.&amp;quot; Studien belegten, dass es auch und gerade Frustrationserlebnisse sind, die junge Menschen anf&auml;llig f&uuml;r rechtsradikale Tendenzen machen. Schulen m&uuml;ssten daher in die Lage versetzt werden, junge Menschen zu integrieren, sie zu st&auml;rken und ihr Vertrauen in die eigenen Kr&auml;fte zu wecken - ihre Herkunft d&uuml;rfte dabei keine Rolle spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem positiven Schulklima l&auml;sst sich am wirksamsten gegen ausl&auml;nderfeindliche Parolen oder antisemitische Einstellungen vorgehen. &amp;quot;Schulen, in denen Toleranz anstatt Konfrontation gelebt wird, in denen andere Meinungen angeh&ouml;rt und diskutiert werden k&ouml;nnen, schaffen ein Klima des Vertrauens&amp;quot;, sagte Wenzel. &amp;quot;Lehrkr&auml;fte brauchen also gen&uuml;gend Zeit und Raum, um f&uuml;r jeden einzelnen Sch&uuml;ler da sein zu k&ouml;nnen, um ihn da abzuholen, wo er emotional gerade steht. Wenn sie merken, dass mit einem ihrer Sch&uuml;ler etwas in die falsche Richtung l&auml;uft, m&uuml;ssen sie auch wissen, was sie tun k&ouml;nnen, wo sie welche Hilfe bekommen und welche Pr&auml;ventionsprogramme es gibt. In der Regel lehnen Sch&uuml;ler ein Gespr&auml;ch nicht ab - im Gegenteil, sie suchen es. Lehrer m&uuml;ssten aber entsprechend vorbereitet sein, sie brauchen Argumentationshilfen, sie brauchen Zeit und sie m&uuml;ssen wissen, wie ein solches Gespr&auml;ch am besten zu f&uuml;hren ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bereitschaft der bayerischen Lehrkr&auml;fte, radikalen politischen Einstellungen von Sch&uuml;lern entgegenzutreten, sei hoch. &amp;quot;P&auml;dagogen sind auch um ein gutes Schulklima bem&uuml;ht, doch vorherrschende Strukturen wie z.B. das g&auml;ngige Lern- und Leistungsverst&auml;ndnis oder der Zwang, Sch&uuml;ler st&auml;ndig um- und aussortieren zu m&uuml;ssen, erschweren solche Prozesse. Zudem k&ouml;nnten in den Schulen nicht alle Probleme der Gesellschaft gel&ouml;st werden. &amp;quot;Wenn die Stimmung in der Gesellschaft in hohem Ma&szlig; ausl&auml;nderfeindlich ist, ist es schwer, in der Schule dagegen anzugehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenzel forderte eine Aufwertung und deutliche Erweiterung des Sozialkunde- und Geschichtsunterrichts an allen Schulen. &amp;quot;Hier wurden Stunden eingespart und gestrichen. Zwar gebe es Unterrichtseinheiten zum Nationalsozialismus, doch leider sei es so, dass die politische Bildung f&uuml;r viele Sch&uuml;ler eine eher untergeordnete Rolle spielt. &amp;quot;Es ist alarmierend, wenn, wie j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlicht, nur jeder f&uuml;nfte Jugendliche wei&szlig;, was in Auschwitz geschah.&amp;quot; Neben der Aufkl&auml;rung im Unterricht spiele aber auch die Beratung von Eltern eine wesentliche Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als besonders gef&auml;hrdet f&uuml;r politische Radikalismen gelten sozial benachteiligte Jugendliche, Jugendliche aus bildungsfernen Schichten oder strukturschwachen Regionen, Jugendliche mit Demokratiedefiziten, Verhaltensauff&auml;lligkeiten, kriminellen Karrieren oder Gewaltneigung. &amp;quot;Wir m&uuml;ssen versuchen, Betroffene zu erreichen und zur&uuml;ckzuholen&amp;quot;, forderte Wenzel. Das sei eine teure Arbeit, die aber geleistet werden m&uuml;sse. &amp;quot;Rechtsextremistisch ansozialisierte Jugendliche d&uuml;rfen nicht sich selbst &uuml;berlassen werden.&amp;quot; Sie brauchen Hilfe und attraktive Angebote, sie brauchen vor allem auch berufliche und soziale Perspektiven und eine Jugendarbeit, die ihnen das Gef&uuml;hl gibt, ernst genommen zu werden.&amp;quot; Lokale Gesamtstrategien, die es erm&ouml;glichten, ad&auml;quat vor Ort arbeiten zu k&ouml;nnen, machten hier Sinn.</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:24:59 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6310</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Kinder unter 3 Jahren mit Migrationshintergrund seltener in Kindertagesbetreuung</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6309</link>
      <description>Wiesbaden, 02.02.2012 Kinder unter 3 Jahren mit Migrationshintergrund werden deutlich seltener in einer Kindertageseinrichtung oder durch eine Tagesmutter beziehungsweise einen Tagesvater betreut als Kinder ohne Migrationshintergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag bundesweit die Betreuungsquote der unter 3-j&auml;hrigen Kinder mit Migrationshintergrund zum Stichtag 1. M&auml;rz 2011 bei lediglich 14 %. Bei den gleichaltrigen Kindern ohne Migrationshintergrund war sie mit 30 % mehr als doppelt so hoch. Die Betreuungsquote misst den Anteil der Kinder in Kindertagesbetreuung bezogen auf alle Kinder in der jeweiligen Bev&ouml;lkerung. Bei Kindern unter 3 Jahren lag sie in Deutschland insgesamt bei etwas &uuml;ber 25 %.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einem Kind wird in den Statistiken der Kindertagesbetreuung dann ein Migrationshintergrund zugeschrieben, wenn mindestens ein Elternteil ausl&auml;ndischer Herkunft ist, das hei&szlig;t Mutter und/oder Vater aus dem Ausland stammen. Die Staatsangeh&ouml;rigkeit der Eltern oder des Kindes spielt dabei keine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Alter von 3 bis 5 Jahren lag die Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund mit 85 % ebenfalls deutlich unter der Quote von Kindern ohne Migrationshintergrund (97 %). Die durchschnittliche Betreuungsquote aller Kinder in dieser Altersgruppe lag bei 93 %.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Vergleich mit den beiden Vorjahren zeigt sich, dass bei den unter 3-J&auml;hrigen die Betreuungsquote gestiegen ist, sowohl bei Kindern mit Migrationshintergrund (+ 3 Prozentpunkte) als auch bei Kindern ohne Migrationshintergrund (+ 5 Prozentpunkte). Die Betreuungsquote bei Kindern zwischen 3 und 5 Jahren ist zwischen 2009 und 2011 weitgehend konstant geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter &lt;a href=&quot;http://www.destatis.de.&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.destatis.de.&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:23:42 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6309</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Schulleiter in Deutschland  hohe Erwartungen, miserable Bedingungen</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6308</link>
      <description>Berlin, 30.09.2011 &amp;quot;Die mangelnde Wertsch&auml;tzung der Schulleiter durch die Politik ist ein Skandal&amp;quot;, stellte heute VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann auf einer Pressekonferenz aus Anlass des bevorstehenden Weltlehrertages fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Von Schulleitern wird erwartet, dass sie Zugpferde* der Schulentwicklung sind, aber zugleich verweigern die Dienstherren amtsangemessene Bezahlung und Anrechnung von Leitungszeit auf Arbeitszeit. Auf Kosten der Schulleiter wird Haushaltssanierung betrieben. In der Wirtschaft sind Managementaufgaben hoch dotiert.&amp;quot; Unter Hinweis auf die Kampagne des VBE &amp;quot;Mehr Gerechtigkeit wa(a)gen!&amp;quot; betonte Beckmann, &amp;quot;das soziale Ranking im Lehrerberuf spiegelt sich auch auf Schulleitungsebene wieder. Leitungsarbeit in den unterschiedlichen Schulstufen wird Gleichwertigkeit verweigert. Der VBE fordert auch hier die Anerkennung von Gleichwertigkeit schulischer F&uuml;hrungsarbeit. Die Leitung einer Grundschule oder einer Schulform der Sekundarstufe I ist genauso wichtig wie die Leitung eines Gymnasiums.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beckmann weiter: &amp;quot;Der VBE fordert nachdr&uuml;cklich die St&auml;rkung der Schulleitungs&auml;mter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    Anerkennung der Gleichwertigkeit von Schulleitung und amtsangemessene Bezahlung,&lt;br /&gt;    Erh&ouml;hung der Anrechnungszeiten f&uuml;r Schulleitung,&lt;br /&gt;    hinreichende Ausstattung der Schulen mit Verwaltungspersonal,&lt;br /&gt;    gezielte Nachwuchsgewinnung f&uuml;r schulische F&uuml;hrungskr&auml;fte.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beckmann verwies auf die durch den VBE in Auftrag gegebene repr&auml;sentative Forsa-Umfrage. &amp;quot;86 Prozent der Bundesb&uuml;rger meinen, dass Schulleiter selbst auch ausgebildete Lehrer sein m&uuml;ssen. Fast jeder zweite aber teilt die Meinung, dass Schulleiter nicht ausreichend auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Das schl&auml;gt sich nieder im Ansehen von Schulleitern. Nur 25 Prozent der Bundesb&uuml;rger sagen, dass Schulleiter in der Bev&ouml;lkerung ein hohes Ansehen haben, w&auml;hrend 58 Prozent glauben, dass Schulleiter ein mittleres Ansehen haben. 14 Prozent gaben an, Schulleiter haben wenig Ansehen. Den Ruf einer Schule rechnen sechs Prozent der Bundesb&uuml;rger eher dem Schulleiter zu. 59 Prozent meinen, dass der Ruf der Schule vom Schulleiter und dem Kollegium abh&auml;ngt.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der unattraktiven Rahmenbedingungen f&uuml;r Schulleiter werde es immer schwieriger, frei werdende Stellen wieder zu besetzen, warnte Beckmann. &amp;quot;In den Fl&auml;chenl&auml;ndern betrifft dies insbesondere kleine Schulen und Grundschulen, in den Stadtstaaten vorwiegend Schulen in Brennpunkten. &Uuml;ber 50 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer sind 50 Jahre und &auml;lter und bei den Schulleitungsmitgliedern liegt der Altersdurchschnitt noch h&ouml;her. Obwohl bekannt ist, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Schulleiter in den Ruhestand gehen, wird in keinem Bundesland gegengesteuert. Ein deutliches Alarmsignal ist die Zunahme mehrfacher Ausschreibungen von Schulleiterstellen, weil sich kein Bewerber meldet.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Besonders benachteiligt werden Frauen&amp;quot;, kritisierte Beckmann, &amp;quot;denn die Bedingungen f&uuml;r die Leitung von Grundschulen sind am schlechtesten. Die betroffenen Kolleginnen sind als Grundschullehrkr&auml;fte am unteren Ende der Besoldungsskala und haben im Amt des Schulleiters an kleinen Grundschulen netto eine Zulage zwischen 50 und 100 Euro zu erwarten, wenn sie die Probezeit erfolgreich bestehen. Bei h&ouml;chster Unterrichtsverpflichtung, voller Klassenleitert&auml;tigkeit und Schulleiterverantwortung erhalten die Kolleginnen die geringste Bezahlung. Da die Unterrichtsversorgung Vorrang hat, k&ouml;nnen Schulleiter dort h&auml;ufig nicht einmal die vier bis acht Sockelanrechnungsstunden auf Leitungszeit (je nach Bundesland) wahrnehmen und verlagern Leitungsarbeit &acute;freiwillig` in die Abendstunden. In Sachsen werden Stellen f&uuml;r Grundschulleiter zum Teil nicht besetzt, weil sonst Stunden f&uuml;r die Erteilung von Unterricht fehlen w&uuml;rden (als Folge akuten Lehrermangels).&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Missachtung des Dienstherrn gegen&uuml;ber schulischen F&uuml;hrungskr&auml;ften m&uuml;sse endlich Schluss sein, forderte Beckmann. &amp;quot;In allen Bundesl&auml;ndern l&auml;sst man sich bis zu sechs Monate Zeit bei der Ausschreibung von frei gewordenen Schulleiterstellen und setzt auf kommissarisches Leiten. Anspruch auf Amtszulagen oder eine H&ouml;hergruppierung haben Schulleiter in den meisten Bundesl&auml;ndern (Ausnahmen sind NRW, Schleswig-Holstein) erst nach erfolgreicher Bew&auml;hrungszeit, die bis zu drei Jahre (in Sachsen) andauern kann. Bis dahin wird die Leitungsarbeit nur mit der Ehre, Schulleiter sein zu d&uuml;rfen, entlohnt. Im Gegenzug wird bei r&uuml;ckgehenden Sch&uuml;lerzahlen sofort mit Streichen der Zulage oder R&uuml;ckgruppierung reagiert.&amp;quot; Es werfe ein bezeichnendes Licht auf die Dienstherren, dass in Zeiten zunehmenden Bildungsmonitorings keine vergleichbaren statistischen Angaben zur Lage der schulischen F&uuml;hrungskr&auml;fte bundesweit gemacht w&uuml;rden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Schulleitungskr&auml;fte, die im Amt sind, zu st&auml;rken und sie bei Ihren vielf&auml;ltigen Aufgaben zu unterst&uuml;tzen, veranstalten der VBE und der zu Wolters Kluwer geh&ouml;rende Carl Link Verlag am 16. und 17. M&auml;rz 2012 in D&uuml;sseldorf erstmals den Deutschen Schulleiterkongress. Unter dem Motto &amp;quot;Schulen gehen in F&uuml;hrung&amp;quot; wendet sich der Kongress an schulische F&uuml;hrungskr&auml;fte aller Schulformen. &shy;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Der Schulleiter ist, so ist es zum Beispiel einer Handreichung von 2008 f&uuml;r eigenverantwortliche Schulen in NRW zu entnehmen, verantwortlich f&uuml;r Qualit&auml;tsentwicklung, Personalmanagement, schulinterne und -externe Kommunikation und Kooperation sowie Innovation, Planung und Organisation.</description>
      <pubDate>Fri, 30 Sep 2011 16:43:15 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6308</guid>
    </item>
        <item>
      <title>&amp;quot;Lobbyinteressen und Kommerz haben in Schulen nichts verloren!&amp;quot;</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6307</link>
      <description>Frankfurt a. M., 30.09.2011 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begr&uuml;&szlig;t den Start des Materialkompasses f&uuml;r Schulen, den der Bundesverband der Verbraucherzentrale heute vorgestellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) zeigt Verantwortung und bringt ein bisschen Licht in den Material-Dschungel: Schulen sind schon zu lange mit den zahlreichen Unterrichtsmaterialien der Verb&auml;nde und Lobbygruppen, die seit einiger Zeit die Einrichtungen &uuml;berschwemmen, allein gelassen worden&amp;quot;, sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, in Frankfurt a.M. mit Blick auf die Ver&ouml;ffentlichung des Kompasses. Sie verband dies mit einem Aufruf an die Bildungsministerien: &amp;quot;Wir brauchen neutrale &ouml;ffentliche Stellen, die Unterrichtsmaterialien begutachten und empfehlen, damit Lehrkr&auml;fte eine Orientierung haben.&amp;quot; Es d&uuml;rfe nicht sein, dass Schulb&uuml;cher ein formales Pr&uuml;fungsverfahren durchlaufen m&uuml;ssen, f&uuml;r freie Unterrichtsmaterialien jedoch die organisierte Verantwortungslosigkeit herrscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die GEW beobachte seit Jahren den un&uuml;bersichtlichen Markt von Unterrichtsmaterialien mit Sorge. Denn gleichzeitig w&uuml;rden die Etats f&uuml;r Schulb&uuml;cher gesenkt, betonte Demmer. Vor allem Wirtschaftsunternehmen versuchten verst&auml;rkt, ihre Sicht der Welt in den Lernmaterialien unterzubringen. Deshalb seien die Materialien f&uuml;r einen umfassenden und ausgewogenen Unterricht oft nicht geeignet. Best&auml;tigt sehe sich die GEW etwa durch die Materialien &amp;quot;My finance Coach&amp;quot; des Allianz Konzerns, die im Materialkompass die Note 4 in einer Skala von 1 bis 5 erhalten. &amp;quot;Dass die Allianz-Materialien das Klassenziel eindeutig verfehlen, in Bayern aber offiziell in der Lehrerfortbildung eingesetzt werden, ist schon ein starkes St&uuml;ck&amp;quot;, kommentierte die GEW-Schulexpertin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Viele Unterrichtsmaterialien aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft suggerieren, die Wirtschafts- und Finanzkrise k&ouml;nnte einfach gel&ouml;st werden, indem Jugendliche zu klugen Aktienabnehmern erzogen werden&amp;quot;, erg&auml;nzte die Demmer. &amp;quot;Lobbyinteressen und Kommerz haben in Schulen nichts verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Info: Der Materialkompass der Verbraucherzentrale stellt Unterrichtsmaterialien zur Verf&uuml;gung, die inhaltlich und methodisch auf ihre Verwertbarkeit f&uuml;r die schulische Vermittlung von Verbraucherkompetenzen hin &uuml;berpr&uuml;ft wurden. Die Datenbank beschr&auml;nkt sich thematisch auf Bereiche wie Finanzen, Medien, Ern&auml;hrung und Konsum. Mehr Informationen:&lt;a href=&quot;http://www.vzbv.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.vzbv.de&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.materialkompass.de.&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.materialkompass.de.&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 30 Sep 2011 16:36:50 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6307</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Berufsorientierungsklassen er&ouml;ffnen Sch&uuml;lern eine zweite Chance zum Hauptschulabschluss und unterst&uuml;tzen den &Uuml;bergang in den Beruf</title>
      <link>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6306</link>
      <description>M&uuml;nchen, 30.09.2011 Erste Erfahrungen aus dem Modellversuch &amp;quot;Berufsorientierungsklassen&amp;quot;, der im Schuljahr 2009/2010 an 12 bayerischen Standorten gestartet wurde, liegen nun vor. Dieser Schulversuch richtet sich an Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Mittelschulen, welche die Jahrgangsstufe 9 freiwillig wiederholen und hierzu die &amp;quot;Berufsorientierungsklassen&amp;quot; besuchen. Au&szlig;erdem sind Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Berufsschule daran beteiligt, die sich im kooperativen Berufsvorbereitungsjahr (BVJ/k) befinden. Die jungen Menschen beider Bildungsangebote verfolgen das Ziel, den &Uuml;bergang in eine Ausbildung zu meistern und - falls er ihnen noch fehlt - den erfolgreichen oder qualifizierenden Hauptschulabschluss zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Berufsorientierungsklassen er&ouml;ffnen jungen Menschen eine zweite Chance zum Schulabschluss und unterst&uuml;tzen sie im &Uuml;bergang in den Beruf. Die eindrucksvollen Abschlussquoten und Erfolge beim &Uuml;bergang junger Menschen in eine Ausbildung haben gezeigt, wie gewinnbringend eine enge Kooperation von Mittelschule und Berufsschule ist&amp;quot;, zeigte sich Kultusminister Spaenle beeindruckt von den ersten Erfahrungen im Schulversuch &amp;quot;Berufsorientierungsklassen&amp;quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Gestaltungselemente haben zum Erfolg der Kooperation von B-Klasse und BVJ/k beigetragen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    Im regul&auml;ren Unterricht unterrichten sowohl Lehrkr&auml;fte der Mittelschule als auch Lehrkr&auml;fte der Berufsschule; hierbei werden die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in allgemeinbildenden F&auml;chern prim&auml;r von Lehrkr&auml;ften der Mittelschule unterrichtet. In Unterrichtsf&auml;chern mit fachpraktischen und fachtheoretischen Inhalten unterrichten &uuml;berwiegend Berufsschullehrkr&auml;fte.&lt;br /&gt;    Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sammeln in intensiven Praktika, welche fasst 50 % der Unterrichtszeit umfassen, Berufserfahrung und werden w&auml;hrend dieser Zeit von Sozialp&auml;dagogen unterst&uuml;tzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&Uuml;ber 90 % der teilnehmenden Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler konnten am Schuljahresende 2010/11 den erfolgreichen Hauptschulabschluss vorweisen, &uuml;ber 50 % sogar den qualifizierenden Hauptschulabschluss. Im selben Schuljahr gelingt es rund 72 % der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in den B-Klassen, einen beruflichen oder schulischen Anschluss zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade von der B&uuml;ndelung der Kompetenzen beider Schulen k&ouml;nnen die jungen Menschen profitieren. Zahlreiche Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler k&ouml;nnen durch die Kooperation beider Bildungsangebote den angestrebten schulischen Abschluss erreichen und den &Uuml;bergang in eine Ausbildung schaffen. &amp;quot;Wenn wir die enge Zusammenarbeit von Mittelschule, Berufsschule und Betrieben fortf&uuml;hren und unsere Bem&uuml;hungen zur Vermittlung von jungen Menschen in Ausbildung weiter ausbauen, haben wir gute Chancen, die niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Bayern von unter 4 % nochmals zu senken. Wenn es dar&uuml;ber hinaus gelingt, Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern, welche bislang ohne Schulabschluss sind, durch ein intensives Angebot der Mittelschulen, wie hier in den B-Klassen zu einem Schulabschluss zu f&uuml;hren, sind wir unserem Ziel einen gro&szlig;en Schritt n&auml;her: Wir m&ouml;chten jedem Kind in Bayern schulische und berufliche Perspektiven er&ouml;ffnen&amp;quot;, bezog sich Dr. Ludwig Spaenle auf die Anstrengungen der Bildungspolitik in Bayern.</description>
      <pubDate>Fri, 30 Sep 2011 16:35:40 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.lehrerportal.info/modules/news/article.php?storyid=6306</guid>
    </item>
      </channel>
</rss>
